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Nach dem durchaus kontrovers von einer polarisierten Fanbasis aufgenommenen 2018er Werk Head Cage räumen Pig Destroyer mit The Octagonal Stairway auf, was sich im vergangenen Jahrzehnt noch so im Archiv und etwaigen Nebenschauplätzen angesammelt hat.
Gift Horse und Dueling Cavalier firmieren unter dem russischen Banner Fabula & Syuzhet, und sind auf einer Fanbox-exklusive Bonus 7“ von Palimpsest zu finden - das Niveau des regulären, aktuellen und vor allem sehr starken Studioalbums hält die vermeintliche Ausschussware von Protest the Hero jedoch spielend.
Dass Aerial Ruin die Alben von Bell Witch unterstützt, war immer schon eine natürliche Symbiose. Nun setzen die beiden Parteien für Stygian Bough Volume I gleich auf die vollwertige Kooperation und verrücken den Funeral Doom damit deutlich in den Neofolk.
Nach (dem im Rückblick weitaus weniger Eindruck als 2013 erwartet hinterlassen habenden) Volition und der Veröffentlichung des seriellen Sammelsurium-Kurzformates Pacific Myth markiert Palimpsest für Protest the Hero die Rückkehr zum klassischen Album-Format.
2019 verschwendete LINGUA IGNOTA zwei gelungene Cover-Versionen auf der zur Hälfte frustrierend schwachen Split-EP Commissioned mit The Rita. Nun gibt es von ihren beiden Nummern (digital) zumindest den Dolly Parton-Klassiker Jolene auch separat.
Auf gerade einmal 30 Minuten Spielzeit destilliert Brian Fallon seine bisher konsequenteste Abkehr vom Punkrock: Local Honey ist eine bescheidene Americana-Platte ohne Blendwerk geworden.
Erst herrscht über eineinhalb Dekaden lang Funkstille von Seiten des Talk Talk-Bassisten Paul Webb unter seinem Pseudonym Rustin Man, nun erscheint mit Clockdust bereits das zweite Studioalbum von ihm innerhalb ebenso vieler Jahre.
Die Gewissens- wird keinesfalls zur Gretchenfrage: Das durch einige geschmacklose Griffe unnötig frustrierende I am Not a Dog On a Chain kann als potentiell wirklich starkes Album natürlich nicht die Untiefen der Privatperson Morrissey aufwiegen.
Das experimentelle Noise-Triumvirat Lee Buford (The Body) Kristin Hayter (Lingua Ignota) und Dylan Walker (Full of Hell) kuratiert unter dem Banner Sightless Pit mit Grave of a Dog elektronische Ambient-Clubmusik aus der Vorhölle für seine ganz eigene esoterische Folterkammer.
Und schon wieder so ein Abend, an dem sich ausnahmslos herausragende Tourkollegen die Klinge in die Hand geben: A.A. Williams und Brutus liefern die Steilvorlage, damit Cult of Luna eine überwältigende Dominanzgeste als aktuell unangefochtener Genre-Primus zelebrieren können.










![Cult of Luna, Brutus, A.A. Williams [06.12.2019: Arena, Wien] Cult of Luna, Brutus, A.A. Williams [06.12.2019: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/12/032CE98E-4A85-42C8-A966-9DB8F9E52B27-scaled.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)