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Mit knapp eineinhalb Jahren Verspätung - durch konsequent untertauchte, von der NY Times publizierte Vorwürfe, die nun wie ein Damoklesschwert über der Überraschungs-Veröffentlichung schweben - legt Ryan Adams mit Wednesdays ohne Vorwarnung das erste (oder nun doch auch einzige?) seiner drei bereits 2019 angekündigten Alben vor.
Fuck Content vermittelt zu keinem Zeitpunkt ein richtiges Live-Feeling. Eine Themenverfehlung, die aber insofern egal ist, weil Greg Puciato (neben fünf nachgelegten unveröffentlichten Stücken sowie einer Demo aus dem Archiv) elf Live-Updates eingespielt hat, die die regulären Versionen von Child Soldier: Creator of God übertreffen.
Offiziell lässt Kristin Hayter alias LINGUA IGNOTA ihr finales Bandcamp-Friday Spektakel als „HOME-RECORDED DEMOS PRECEDING CALIGULA. FRAGMENTS, MOTIFS, REPETITION, CUTS, WARTS AND ALL.“ Tatsächlich funktionieren THE CALIGULA DEMOS aber eher wie eine vollwertige Alternative-Version des 2019er-Studioalbums.
Auch wenn es für die Geldbörsen seiner Fans keine Freude war und all die ausgekoppelten Singles gerade Komplettisten diesseits des Ozeans in den Wahnsinn treiben konnten, ergibt diese zersplitterte Veröffentlichung des von Greg Puciato zusammengetragenen Materials doch irgendwo mehr Sinn, als in jener gesammelten Form, die Child Soldier: Creator of God nun kuratiert.
Knapp vier Monate nach dem Soundtrack zu ZeroZeroZero spendieren Mogwai via Bandcamp (abermals mit Name Yor Price-Großzügigkeit für die digitale Version ausgewiesen) das Live-Compilation-Album 2018.
Der Wizard of Meth-Optiker Gabriel Ravera mag mit dem herrlich primitiven Klischee-Artwork die erste Aufmerksamkeit generieren, doch das eigentliche Highlight bleibt die Musik der selbstbetitelten Debüt-EP (?) von Las Historias.
Nach spätestens Wrath lieferten Lamb of God nicht mehr als die unfehlbarere Macht im Groove Metal ab, die sie davor zumindest vier Alben lang waren - weswegen VII: Sturm und Drang 2015 eine umso euphorischer nehmende Rückkehr zur herausragenden Form war.
Während die dritte Staffel der Taylor Sheridan-Serie derzeit wieder für verdammt ordentliche Quoten sorgt, will Hauptdarsteller Kevin Costner offenbar auch als Musiker und Vorstand von Modern West einen Teil vom Kuchen. Tales from Yellowstone fordert diesen durchaus solide ein.
Sehr geil: Die Metal-Show Two Minutes to Late Night veröffentlicht eine Reihe jener Coversongs, die Host Gwarsenio Hall mit einer wechselnden Schar illustrer Gäste rund um die Hausband Mutoid Man aufgenommen hat.
Mike Skinner lädt sich auf seinem Comeback als The Streets auf None of Us Are Getting Out of This Life Alive für jeden Song eine neue Partie an Gästen ein - manchmal namhafte Prominenz, meistens aber Newcomer.










