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Kate Nash hat vermutlich schon recht: irgendjemand sollte das Erbe des ersten Yeah Yeah Yeahs-Albums verwalten oder zumindest in die Fußstapfen von Be Your Own Pet treten. Trotz biestiger Attitüde als Ausblick auf ihr Drittwerk 'Girl Talk' sollte das allerdings doch jemand anderes sein.
Allerhand Neuigkeiten gibt es aus dem Hause Reznor. Am konkretesten: die lange angekündigte zweite EP seines aktuell zur Hauptband erhobenen Nebenprojekts. Auf 'An Omen' verabsäumen How to Destroy Angels dabei abermals, sich tatsächlich vom alles überscheinenden Mutterschiff Nine Inch Nails abzudocken.
Luftgitarren Alarm: Vier Neuseeländer rocken motiviert dagegen an, dass ihre Band endgültig in Vergessenheit gerät. Tragischerweise unterstreichen sie auf ihrem fünften Langspieler jedoch auch noch einmal, wie es überhaupt erst soweit kommen konnte.
Schöne neue Psychedelik: Tame Impala nehmen ein auf Nummer sicher gehendes Zweitwerk auf und machen damit nicht unbedingt alles besser als bisher, aber immer noch nahezu alles richtig bei dieser trippigen Popwundertüte.
Würden sich Muse damit begnügen das größte Rocktrio der Welt zu sein, würden sich die getriebenen Engländer wohl ihre musikalische Integrität beschneiden, ihre überbordende Ambition verneinen noch größer zu werden. Es würde aber auch grundsätzlichen Missverständnissen wie 'The 2nd Law' vorbeugen.
Flankiert von grandiosen Supportacts betreibt Fireside-Frontmann Kristofer Åström im Forum Stadtpark schweißtreibende Kosmetik an seinen melancholischen Lagerfeuersongs und dazu gehörige Korrekturen an Erwartungshaltungen.
Man kann Brandon Flowers und seiner Las Vegas-Truppe mittlerweile vieles vorwerfen, dass sie ihrem mit 'Day & Age' eingeschlagenen Kurs Richtung musikalischer Bedeutungslosigkeit trotz aller Unkenrufe und Schmähungen nicht unbeeindruckt beinhart beibehalten würden, gehört jedoch nicht dazu.
Für The Darkness haben die Jahre zwischen 1989 und 2003 schon nicht stattgefunden, warum also sollten sie jene zwischen 2006 und 2012 weiter beachten.
Das große Reinemachen bei San Diegos noiseverrücktem Grindcore- Aushängeschild The Locust geht in die nächste Runde. Das ist zwar nicht, wonach es Hardcore-Fans ausdrücklich verlangt, ein Wiederhören der alten Gassenhauer macht trotzdem Freude.






![Kristofer Åström [21.09.2012 Forum Stadtpark , Graz] Kristofer Åström [21.09.2012 Forum Stadtpark , Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/09/Kristofer-%C3%85str%C3%B6m-21.09.2012-Forum-Stadtpark-Graz-e1348318088258.jpg?resize=205%2C203&ssl=1)



