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“If you’re ever going to be haunted, surrounded by several million dead people is the place. I’ve never felt so welcome in my life." Joshua Homme und seine Queens of the Stone Age veröffentlichen Alive in the Catacombs.
Durch die (neuerlich aus Bensalem stammenden) Mitschnitte von Ace of Spades und Queen of Hearts geht es im Hause Ryan Adams mit der in der Vorwoche installierten Casino- und Gamble-Thematik weiter.
The End Is Nero? Wäre schade: Die Queens of the Stone Age nähern sich zwar schließlich langsam ihrem 30. Geburtstag, erleben aktuell aber ihren zweiten (oder eigentlich gar dritten?) kreativen Frühling. Grund genug für einen Blick in den Rückspiegel.
Sechs Jahre nach dem Mark Ronson-Debakel Villains klingen die Queens of the Stone Age mit In Times New Roman… wieder wie eine Rockband, die sich, wenngleich in einer gemütlichen Komfortzone, durchaus bereit ist, wieder die Hände beim Schaulaufen schmutzig zu machen.
Eine Pause von knapp einer Dekade passt ja durchaus zum zyklisch aus der Erinnerung heraus operierenden Charakter von The Good, The Bad & The Queen. Dennoch umso überraschender, dass sich die derart anachronistisch in der Vergangenheit verankerte Band erst von der Brisanz zeitpolitischer Gegebenheiten für Merrie Land aus der Reserve locken lässt.
Greg Puciato, Joshua Eustis und Steven Alexander rekonstruierten auf Infinite Games ihre Vorliebe für anachronistischen 80er-Synthpop und elektronischen Ambient-Wave noch homogener und zwangloser, als bereits auf dem weitestgehend übersehenen Vorgänger Fever Daydream.
Man kann es Josh Homme kaum hoch genug anrechnen, dass er seine Queens of the Stone Age auch auf Studioalbum Nummer Sieben nach Relevanz und Veränderung streben lässt. Ob es die unumstritten richtige Entscheidung war, Villains mit Pop-Produzent Mark Ronson auf die Tanzfläche zu führen, ist freilich eine andere Frage.
"Ich möchte lieber ein kleiner Teil von etwas Großartigem sein als ein großer Teil von einem Haufen Scheiße" meinte Joshua Homme um die Veröffentlichung der Songs for The Deaf. Der 40 jährige bleibt als alleiniger Strippenzieher dem einstigen Vorsatz zwar auch auf ...Like Clockwork nur bedingt treu, setzt seine nahezu unüberschaubar ausführliche und prominente Gästeschar aber so gelungen und kurzweilig in Szene wie lange nicht mehr.
Das den Herzschmerz einer traumatischen Beziehung chronologisch ausbreitende Anatomy of a Brief Romance ist nicht die absolute Vollkatastrophe, zu der das siebente Studioalbum von Bloc Party praktisch überall im Netz (und darüber hinaus) erklärt wird. Aber beinahe.
Neben dem Titelsong von The Darkness gibt es aufgrund einer nachgereichten Deluxe Version nun unter der Schirmherrschaft von Queen-Legende Brian May mit The Legend of Eternia noch eine zweite Single aus Daniel Pembertons Soundtrack des Streaming Hits Masters of the Universe.










