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Keine Ahnung, wer sich freiwillig die Chance entgehen lässt, ein Konzert der norwegischen Ausnahmeband zu verpassen. Ihre jüngst anberaumte US Tour mussten Ulver jedenfalls trotzdem aufgrund des schleppenden Ticketverkaufs unlängst mit hinuntergeschlucktem Stolt enttäuscht absagen.
Um Here Comes the Cowboy zu mögen, muss man nicht nur die am unaufgeregt dösende Ader von Mac DeMarcos typisiert eingefahrenem Songwriting lieben, sondern auch den kruden Sinn für Humor des Slackers.
Eine Final Transmission im Andenken an Caleb Scofield: Das ungeschönt raue, eventuell auch letzte Studioalbum der Band hat gar nicht erst Interesse daran, die Geschichte von Cave In zu einem runden oder gar versöhnlichen Abschluss zu bringen.
Mit den aktuell ebenfalls aufdrehenden Kollegen Nuvolascura im Rücken, dem (unsäglich kategorisierten) Skramz-Hype rund um Label wie Zegema Beach Records an der Seite, sowie den (mutmaßlich wohl polarisierenden) Jeromes Dream-Comeback vor Augen, sind Lord Snow mit Shadowmarks weiterhin - und mehr denn je - das beste, was dem anachronistischen Screamo und Emoviolence passieren kann.
Kiefer Sutherland bedient den amerikanischen Country-Markt auch mit seinem Zweitwerk Reckless & Me mittels einer vollkommen austauschbaren Souveränität, kurzweilig und kantenlos. Nicht schlecht!
Die schlechte Nachricht gleich vorab: Den besten Moment 2019 hat Frontfrau Justine Jones für Employed to Serve bereits auf dem nachgereichten Unloved-Juwel The Molten Lava mit den Seelenverwandten Frontierer gemeinsam geopfert. Aber keine Sorge: Bedeutend schwächer wird Eternal Forward Motion dahinter eigentlich kaum.
Zu Beginn und und am Ende von Sulphur English geben sich Inter Arma vor allem hemmungslos ihrem doomigen Patent am Death Metal hin. Interessanter ist aber im Grunde, was auf ihrem vierten Studioalbum dazwischen so alles passiert.
Big Thief haben zwar bereits auf Capacity verstanden, dass die Stärken ihres zarten Folkpop keineswegs bei den subtilen rockigen Gewichtungen liegen. Erst U.F.O.F. bringt diese Erkenntnis jedoch nahe zur Formvollendung.
Nur unmerklich kürzer geraten als ein reguläres Studioalbum funktioniert die nominelle EP Spirit weitaus befriedigender, als es der zweite Rhye-Langspieler Blood vor knapp einem Jahr tat: Mike Milosh verschiebt die Verortung seines smooth-eleganten Kuschel-Soul vom Pop in den Ambient.
Knapp zweieinhalb Jahre nach dem grandiosen Gastspiel im Vorprogramm von Michael Gira und seinen Swans macht Anna von Hausswolff wieder im Orpheum Graz Halt. Diesmal unter anderen Vorzeichen im Kreise ihrer neuen Band Bada.










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