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Zur finalen Schlacht im Lied aus Feuer und Eis schließen sich nun auch über ein Dutzend an namhaften Musikern an. Das auslaufende Franchise Game of Thrones soll mit der Compilation For the Throne noch einmal ergiebig gemolken werden.
Man kommt kaum hinterher, was auf diesem Traum von einem Pop-Album so alles passiert: Ioanna Gika positioniert sich mit ihrem lange hinausgezögerten Solo-Debüt Thalassa als ambitionierte Eklektikerin von unwirklicher, enigmatischer Formvollendung.
Man darf sich nicht davon täuschen lassen, dass Thrice hier nur vermeintliche Ausschussware zum Record Store Day 2019 verschwenden: Deeper Wells ist zu weiten Teilen die bisher stärkste Veröffentlichung der Band seit ihrem Comeback.
PJ Harvey hat den Soundtrack zur 2018er Bühnenadaption des Filmklassikers All About Eve verfasst - was sich nun auch (neben einer Radiodokumentation) abseits der Londoner Theaterwelt nachhören lässt.
Die Feststellung, dass In the Land Of eines ihrer deutlich schwächeren Studioalben ist, klingt drastischer, als sie eigentlich ist: Wintersleep bleiben auch mit vermeintlich sorgloserem Singalong-Ton eine der zuverlässigsten, konstantesten und besten Bands des Indierock.
Die Geschichte von These New Puritans bleibt in ständiger Bewegung, personell und (trotz stilistischer Unverkennbarkeit) auch in Form und Inhalt. Dennoch wirkt es, als würden die Briten mit Inside the Rose zu einer inneren Ruhe gefunden haben.
Ausverkauftes Haus zum Abschluss von Andy‘s Beach Club Summer Tour 2019: Anderson. Paak zelebriert das pure Spektakel und macht den Wiener Gasometer zum unbändigen Partyzelt.
Das große Ganze im Visier: Foals machen einen Schritt zurück von der spätestens 2015 auf What Went Down gepflegten Arena-Tauglichkeit und haben mit Everything Not Saved Will Be Lost trotzdem ihr bisher zugänglichstes Album aufgenommen.
Mit über einem Jahr Verspätung ist das Black Album nur wenige Wochen nach dem petrolfärbigen Treppenwitz tatsächlich der prolongierte Gegenpol zum weißen 2016er-Triumph von Weezer geworden. Leider vor allem in qualitativer Hinsicht.
So dunkel, verführerisch, elegant, abgründig und mystisch: Culk bewerben sich mit dem unglaublich ästhetischen Cover ihres selbstbetitelten Debütalbums bereits jetzt für das stimmungsvollste, am adäquatesten die Musik übersetzende Artwork des Jahres 2019.







![Anderson .Paak, Tayla Parx [27.03.2019: Gasometer, Wien] Anderson .Paak, Tayla Parx [27.03.2019: Gasometer, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/03/Anderson-Paak-Live-6-e1553962513717.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)


