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Fünf Jahre nach Outer Isolation hat David DiSanto Vektor nicht nur von Phoenix nach Philadelphia verlagert und die Arbeit an einem Studioalbum erstmals bei Null beginnen lassen, sondern katapultiert Terminal Redux nun gleich über alle Stränge schlagen lassend über den Thrash-Himmel hinweg in die Unendlichkeit des Alls.
Das vierte Album von Captain Planet trotzt jedem "Wir geben auf", zeigt keine Anzeichen von "Zu schwach, zu wenig/ Alles viel zu sehr gewollt", ist kein Ende - sondern ein furioses Weitermachen: "Weiter!/ Bis die Stimme aufgibt/.../Bis alles zerfällt/.../Niemals die Kraft, doch es geht weiter." Verdammt, was würde man nur ohne die Hamburger Ausnahmeband tun?
Zwei Tage verbrachte Heavy Pop am diesjährigen donaufestival in Krems. Zwei Tage voller neuer Inputs, vieler wissbegieriger Menschen, Musik und Performances, die man in Österreich sonst lange suchen muss.
Die letzten nervösen Stunden vor der digitalen Veröffentlichung des (durch Burn the Witch und Daydreaming sowie wie die Doch-Nicht-Bond-Titelsong-
Der Boss der Swans und Angels of Light versammelt Songs all seiner Veröffentlichungsplattformen als potentielle Setlist seiner Solotour - was auf regelrecht bekömmliche Weise durchaus Neuankömmlinge in Gira's Gefolgschaft anziehen könnte, ist jedoch primär auf bereits eingefleischte Fans zugeschnitten und nur in limitierter Stückzahl auf Tour und im Onlineshop von Young God Records erhältlich.
Lost Themes II erfüllt als klassisches Sequel geschickt stereotype Erwartungshaltungen, indem es primär die Charakteristiken des Vorgängers weiterbedient, dazu aber gewachsene Ambitionen an den Tag legt und im Detail genug Feinjustierungen und Ergänzungen für die installierte Erfolgsformel parat hält. Ein besseres Album als seinen Erstling hat John Carpenter damit aber dennoch nicht zwangsläufig abgeliefert.
Nicht, dass ihr drittes Studioalbum tatsächlich ohne Dunkelheit auskommen würde. Aber mit der Rückkehr des Manchester Orchester-Doppels Andy Hull und Robert McDowell neben dem langjährigen gemeinsamen Kumpel Brad Fisher auf den Produzentenstuhl lüftet sich die erschlagend dichte Heavyness des Vorgängers Disillusion auf Endless Light doch eklatant.
Cult of Luna verlagern ihren konzeptionellen Post Metal auf Mariner erneut und verlassen die beklemmende Industrial-Dystopie von Vertikal und dessen Appendix Vertikal II, um gemeinsam mit Julie Christmas die unendlichen Weiten des Weltalls zu erforschen.
Die letzte Ausgabe des Festivals unter dem künstlerischen Leiter Tomas Zierhofer-Kin sei gefeiert: heute [29. April 2016] startet das donaufestival in Krems. Heavypop präsentiert wie jedes Jahr rein subjektiv die favourite picks aus den Bereichen Musik und Performance. Auf in die Wachau!
Die längste Plattenpause ihrer Karriere hat PJ Harvey nicht gemütlich werden lassen. Dennoch gönnt sie sich mit dem mutimedial veranlagten The Hope Six Demolition Project die Freiheit, vordergründig den Brennpunkt des unwerfenden Let England Shake auf einer stilistisch breiteren und sozialpolitisch globaleren Ebene weiterzudenken.



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![donaufestival [29. April – 7. Mai 2016] donaufestival [29. April – 7. Mai 2016]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2016/04/Donaufestival-2016-e1462036287903.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)
