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Muse – Simulation Theory

Muse – Simulation Theory

von am 18. November 2018 in Album

Dass Trend-Trittbrettfahrer Matthew Bellamy Simulation Theory nach dem misslungenen 2nd Law sowie der überzeugenden Sicherheitsplatte Drones einen konsequent-radikalen 80er-Sound verpasst hat und dahinter den supereingängigen Popappeal markant hochfährt, steht Muse erstaunlich gut. Schade nur, dass das Songwriting da nicht ganz mithalten kann.

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Thou – Magus

Thou – Magus

von am 23. September 2018 in Album, Heavy Rotation

Thou pflegen Traditionen und genießen neue Perspektiven: Magus übernimmt im Ansatz das Erbe von Heathen, führt aber vor allem die Fäden der dem fünften Studioalbum vorauseilenden drei EP-Herolde (alias Ceremonies of Consolidation) stilistisch zusammen.

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Alice in Chains, Mother’s Cake [30.06.2018: Arena, Wien]

Alice in Chains, Mother’s Cake [30.06.2018: Arena, Wien]

von am 2. Juli 2018 in Featured, Reviews

Alice In Chains nehmen jedweden Ansatz von Nostalgie wertkonservativ in die Mangel: Das Klassiker-Fließband der Institution um Jerry Cantrell läuft kurz vor dem Release des sechsten Studioalbums ohne jede Abnutzungserscheinungen.

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Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel

Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel

von am 15. Mai 2018 in Album

Gut, das Debüt Sometimes I Sit and Think, And Sometimes I Just Sit hatte vielleicht den besseren Titel. Dafür gelingt Courtney Barnett mit Tell Me How You Really Feel nun allerdings das stärkere Album.

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Phantom Winter – Into Dark Science

Phantom Winter – Into Dark Science

von am 9. März 2018 in Album

Es ist anhand von Into Dark Science schwer zu bestimmen, ob die Welt von Phantom Winter tatsächlich immer beklemmender und finsterer wird, oder ob die imaginative Intensität der von der Band erzeugten Atmosphäre nur mit jeder neuen Platte noch cinematographischer in die Tiefe zieht.

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Johnny Jewel – Digital Rain

Johnny Jewel – Digital Rain

von am 3. Februar 2018 in Album

In Sachen Dear Tommy lässt Johnny Jewel seine Anhänger weiterhin im Regen stehen - dafür liefert der Chromatics-Boss und Atmosphäre-Meister mit der instrumentalen Synth-Gedankenverlorenheit Digital Rain nun einstweilen jedoch den vielleicht idealen Wartezeit-Soundtrack für das Kopfkino.

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Johnny Jewel – Windswept

Johnny Jewel – Windswept

von am 15. Mai 2017 in Album, Soundtrack

Johnny Jewel bleibt nach den überraschenden Veröffentlichungen der beiden EPs The Key und The Hacker unberechenbar umtriebig: Auf dem unvermittelt über digitale Vertriebswege hinausgehauenen Rundumschlag Windswept versammelt die Genre-Gallionsfigur nun also weitestgehend neue Solo-Songs, dazu nominelle Kooperationen mit seinen Bands Chromatics, Heaven, Glass Candy und Symmetry - wohl allesamt Vorgeschmäcker auf das kommende Twin Peaks-Revival.

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Thurston Moore – Rock n Roll Consciousness

Thurston Moore – Rock n Roll Consciousness

von am 12. April 2017 in Reviews

Stilistisch näher ran an eine Fortsetzung der Geschichte von Sonic Youth wird man in diesem Leben wohl nicht mehr kommen, als mit dem fünften Soloalben von Thurston Moore. Klingt gut? Ist es! Rock n Roll Consciousness zeigt allerdings auch, warum das trotzdem nicht zwangsläufig genug sein muss.

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Sun Kil Moon – Common as Light and Love are Red Valleys of Blood

Sun Kil Moon – Common as Light and Love are Red Valleys of Blood

von am 10. März 2017 in Album

Common as Light and Love are Red Valleys of Blood ist wahlweise das ausführliche Opus Magnum des "neuen" Mark Kozelek - oder aber endgültig der egozentrisch-polarisierende Tiefpunkt einer Entwicklung, die Sun Kil Moon seit einigen Jahren vollziehen. Die erschlagenden Masse dieses Doppelalbums suggeriert eher zweiteres, obgleich die Wahrheit wie so oft eher zwischen den Extremen zu suchen ist.

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Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

Jesu and Sun Kil Moon – Jesu/Sun Kil Moon

von am 6. Februar 2016 in Album

Zumindest nahezu die komplette Eröffnungsphase - also drei uninspiriert auf Autopilot an der Langeweile vorbeischrammende Songs in 22 Minuten - benötigen die beiden eigenbrötlerischen Kumpels Mark Kozelek und Justin Broadrick, um sich aus einer gewissen Redundanz zu lösen und einander anzunähern. Was vor allem insofern ermüdend ist, weil die gemeinsame Kooperation danach zumindest einiges hält, was man sich vorab vom Gipfeltreffen von Sun Kil Moon und Jesu versprechen konnte.

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