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Heavy Metal im Fantasy-Modus: Trivium-Frontmann Matt Heafy startet eine Reihe an Solo-Song-Veröffentlichungen mit einer ausformulierten Studioaufnahme von Toss A Coin To Your Witcher.
Technischer Death Metal mit einem Bein im Spektakel: Ulthar halten das Niveau ihres Debüts Cosmovore mit dem Zweitwerk Providence trotz kleiner Justierungen am Optimierungspotential nicht ganz, legen aber dennoch beinahe ebenbürtig nach.
Flight Tower ist die zweite von insgesamt fünf angekündigten, konzeptionell erstellten EPs, die Dirty Projectors 2020 vorlegen wollen. Darauf bewegen sie sich nach Windows Open weg vom Folk, hin zum Contemporary R&B.
Das Ehepaar Ian MacKay und Amy Farina macht mit seinem alten Kumpel Joe Lally gemeinsame Sache, um auf dem selbstbetitelten Coriky-Debüt den Missing Link zwischen The Evens und Fugazi zu skizzieren.
Ein in den Postrock, Goth, Dreampop und Slowcore transzendierender Traum des Darkfolk: Die britische Senkrechtstarterin A.A. Williams spinnt ihre ätherische Klangwelt auf ihrem Debütalbum Forever Blue - auch dank externer Kräfte - noch faszinierender als bisher.
Atmospheric Black Metal, in unergründliche Nature Recordings gebettet: Sieben lange Jahre nach Das Tor ist Im Wald weniger ein Ausweiten der Hohheitszone für Paysage d’Hiver, als ein fesselndes Schaulaufen.
Dass Aerial Ruin die Alben von Bell Witch unterstützt, war immer schon eine natürliche Symbiose. Nun setzen die beiden Parteien für Stygian Bough Volume I gleich auf die vollwertige Kooperation und verrücken den Funeral Doom damit deutlich in den Neofolk.
Dieser Punisher will dorthin, wo es wehtut, bleibt aber auch in der Apokalypse unverfänglich: Phoebe Bridgers dirigiert ihren bittersüßen Indiefolk über melancholische Singer-Songwriter-Poesie und Emo-Schonungslosigkeit gar hin zum tiefschürfender instrumentierten Slowcore.
Alles wie immer - und vielleicht trotzdem wichtiger denn je: Run the Jewels 4 spielt die längst perfektionierten Signaturen des freigiebigen Duos zwischen triumphalem Schaulaufen und routinierter Klasse gekonnt aus.
Die personell um Doug Martsch wieder einmal neuformierten Built to Spill waren zuletzt als Backingband von Daniel Johnston geladen: "This is what those rehearsals sounded like". Nun zollt die Indie-Institution dem ewigen Geheimtipp Tribut - "Recorded in 2018 by Jim Roth and featuring Steve Gere on drums and Jason Albertini on bass".










