Suche nach: sub pop
Das Quartett aus Boston war immer eine Live-Macht: Hydrahead Records veröffentlicht den einst nur auf Tape erschienenen Konzertmitschnitt Live at Club Soda von Cave In nun erstmals auch in digitaler Form via Bandcamp.
Die Wahl des Albumtitels suggeriert einen gewissen Pragmatismus fälschlicherweise: Luke Jenner reflektiert auf seiner Rückkehr 1 mit einer fragmentarischen Sammlung zum selbsttherapeutischen Zweck, leider zu unausgegoren.
Instrumentale Hip Hop-Gerüste: Mike Shinoda findet für seine Quarantäne-Session-Serie Dropped Frames auf Vol. 2 nach dem zerschossenen Einstand die Linie und eine erstaunlich überzeugende Spur.
Fontaines D.C. haben wohl selbst am besten gewusst, dass die der als Debütalbum getarnten Songsammlung Dogrel zuletzt eingeschobenen Stücke wie The Lotts oder Dublin City Sky in ihrer kontemplativeren Ausrichtung die besten der Platte waren. Zumindest wird A Hero's Death durch die Rückschlüsse dieser Erkenntnis ein ziemlicher Schritt nach vorne für die Band.
Die New Yorker Imperial Triumphant sind mit ihrem Viertwerk Alphaville offenbar als zutiefst polarisierenden Konsens in einer unwahrscheinlich breiten Wahrnehmung angekommen - und setzen viel daran, das Gefühl zu evozieren, es mit einem eklektischen Klassiker zu tun zu haben.
Nicolas Jaar ist derzeit im Veröffentlichungs- und Experimentierrausch: Auf Telas verschraubt er scheinbar willkürlich minimalistische Elektronik-Fragmente zu vier eigenwilligen Monolithen.
Der Zustand der Welt ist aktuell wohl nicht der beste, doch ausgerechnet jetzt blickt Billie Eilish mit dem beschwingten My Future so optimistisch und gelöst nach vorne, wie vielleicht nie zuvor.
Wer am 7. Februar 2020 bei Isobel Campbells Auftritt im Rough Trade East Store ein Exemplar ihres Quasi-Comeback-Studioalbums There is No Other... erwarb, konnte auch die exklusiv beigepackte Voices in the Sky-EP ergattern.
Zehn Jahre nach seinem Solodebüt Spark (und mittlerweile über drei Dekaden lang unübersichtlich-ausufernd Crediteinträge in allen erdenklichen Alternative Rock-Platten sammelnd) legt Multiinstrumentalist Alain Johannes mit Hum wieder ein psychedelisch angehauchtes Singer-Songwriter-Folkalbum unter eigenem Banner vor.
Marktwirtschaftlich smart und dazu auch authentischer, als erwartet: Taylor Swift schmiegt sich auf Folklore hinter dem potentiellen Black Metal-Cover mit Szene-kredibiler Unterstützung erfolgreich in das Indie-Folk-Absatzgebiet.










