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Nein, das so lange, lange angeteaserte Light-Years ist wirklich nicht der erhoffte Klassiker in Form des Gipfeltreffens zweier Legenden als Krönung der (ambivalent aufgenommenen) Mass Appeal-Serie Legend Has It…
Am 22. April 2023 - also unlängst nach ihrem Graz-Gastspiel - sind Ad Nauseam am legendären Festival in Tilburg aufgetreten. Einen hervorragenden Mitschnitt davon gibt es nun in Form von Live at Roadburn.
Als Ganzes war Tag 2 weniger stringent und begeisternd, als der fulminante Start in die vier Berlin-Shows von Radiohead, hatte dafür aber subjektiv noch mehr einzelne Lieblingssongs zu bieten.
Mag auch abermals Sir James Frazers Studie über Magie und Religion die Grundlage des zweiten Kooperation-Albums von Bell Witch und Aerial Ruin stellen, ist Stygian Bough: Volume II eigentlich doch vor allem ein organisches Praxisbeispiel über das Ankommen in Synergien.
Die vielerorts als Farewell gedeutete erste Tour seit sieben Jahren ist ein triumphales Comeback, auch am ersten Tag der vier Berlin-Konzerten: Radiohead frischen die Erinnerung daran auf, dass sie immer noch die beste Band der Welt sind.
Jimmy Eat World versammeln auf der EP Something(s) Loud (erstmals auch in physischer Form) ihre seit 2020 veröffentlichten Non-Album-Singles - leider jedoch exklusive des zwei Jahre alten Telepath.
Bull Nakano stemmen mit ihrem ersten (wohl aber nur digital veröffentlichten?) Demo Tape die vorfreudigen Erwartungshaltungen, die der Verbund aus Band-Namenswahl und irre guten Liveshows in die Höhe geschraubt hat.
Colter Wall hat bereits einen Platz im Pantheon moderner Klassiker des Country und Western sicher; er muss als Massenphänomen, das in seiner Nische bleibt, niemandem mehr etwas beweisen. Genauso klingt Memories and Empties nun.
Wie Aerosmith ihre letzte Europa-Tour pandemiebedingt erst verschieben und dann komolett absagen mussten, um in Pension zu gehen, tut bis heute weh. Dass sie diesen Ruhestand für eine solide Kooperation mit Yungblud beenden - One More Time, wirklich? -, mindert den Schmerz nicht.
Eine Kooperation von Chat Pile und Hayden Pedigo musste man wahrlich nicht auf seiner 2025er-Bingo-Karte haben. Doch nun ist es einfach nur die natürlichste Sache einer traurigen Welt, wie schlüssig und selbstverständlich die beiden Parteien auf In the Earth Again miteinander als Einheit funktionieren - und harmonieren!



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