Suche nach: the bug
Satte 17 mal gelingt Måneskin auf Rush! das durchaus eindrucksvolle Kunststück, mit ihrem trivialen Glam Rock-Generikum gleichzeitig absolut aufdringlich zu belästigen und dabei trotzdem scheißegal zu bleiben.
Zehn Jahre nach Tears on Tape und sechs dem Ende von HIM - sowie vier nach dem Intermezzo mit den Agents - ist Neon Noir das offizielle Solodebütalbum von Ville Valo alias VV.
Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder einige Platten, die nachhaltige Eindrücke hinterlassen haben, ohne deswegen aber zwangsläufig Plätze in der Top 50-Rangliste zu ergattern. 15 Davon bekommen hier einen außerordentlichen Platz im Rampenlicht abseits der Hauptbühne.
Im ständigen Auf-und-Ab des Machine Head’schen Qualitäts-Niveaus gehören Niederlagen ebenso zur Geschichte von RØb Flynns Band wie überraschende Comeback-Triumphe. An sich gute Vorzeichen für ØF KINGDØM AND CRØWN.
When Knives Go Skyward leeren endlich ihre Archive: Als Nachsatz zum erst unlängst mit 15 Jahren Verspätung veröffentlichten A Thousand Miles Of Rope wäre diese selbstbetitelte EP 2006 als Basick Records-Einstand eigentlich die Vorhut des Album-Debüts gewesen.
Thou sind bekannt für ihre unstillbare Cover-Wut, doch das Spiel geht auch andersrum: Riff Merchant Records versammelt (für den guten Zweck) sechs Szene-Kollegen, um der Nola-Institution mit Heavier Than Thou Tribut zu zollen.
Wild, vom aktuellen Spoon-Album Lucifer on the Sofa, mag schon ein astreiner Hit sein. Trotzdem brauchen wohl selbst die hartnäckigsten Fans der Band die Single nicht aus drei weiteren - ähnlichen - Perspektiven.
Insurmountable, fürwahr. Denn nicht einmal Material der Smashing Pumpkins kann Primitive Man zu einer Kompromissbereitschaft in ihrem keinen Millimeter von der Ideallinie abweichenden, so unendlich heavy bestrafenden Doom bewegen.
Trash-Neustart für Distillator: Nach dem aufmerksamkeitgenerierenden Starthilfe-Impuls mit Vektor stemmen Cryptosis auf Bionic Swarm die hohen Erwartungshaltungen an ihr Debütalbum.
Richard Colson Baker alias Machine Gun Kelly ist eine pure Zumutung als Rapper - was seinen Stilwechsel zum Pop Punk potentiell zu einer guten Idee, Tickets to My Downfall aber eben noch lange zu keinem automatisch brauchbaren Album macht.










