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Ein Jahr nach seinem (leider doch irgendwo ziemlich adäquat betitelten) Solo-Debütalbum Nothing Special hat Okkervil River-Kopf Will Sheff mit dem Doppel Tommy McHugh und Some News eine neue Single parat.
Für Anches En Maat, den Nachfolger des 2017-Vorgängers Chalice Hymnal und den einhergehenden ersten gemeinsamen Studio-Aufenthalt der Band seit 15 Jahren, müssen Grails zwei Dekaden nach ihrem Debütalbum niemanden mehr etwas beweisen.
Hundred Reasons kommen nach knapp 16 Jahren mit Glorious Sunset, einem Comeback, das im besten Sinne unmodern geraten und als direkte Verbindung in die Phase nach dem Milleniumwechsel konstruiert klingt, aus der Zeit gefallen.
14 Jahre nach To Lay Like Old Ashes tun die wiedervereinigten Austere wenig, um sich aus der generischen Melange des Atmospheric Black Metal und DSBM herauszuschälen, fahren damit auf Corrosion of Hearts aber erstaunlich gut.
Dass Sam Beam seit geraumer Zeit offenbar keine Lust mehr auf neues Iron & Wine-Material hat, sondern sich primär der Archiv-Sichtung sowie der Veröffentlichung von Live-Aufnahmen widmet, kann man ihm anhand des Who Can See Forever Soundtracks ziemlich leicht verzeihen.
Andere Bands veröffentlichen mittlerweile spontan von Heute auf Morgen, Celeste lassen nach der ersten Ankündigung auf eine neue EP noch fast ein halbes Jahr warten, bis sie diese Epilogue(s) dem Hassbatzen Assassine(s) nachjagen.
Leprous Daylight, das Debütalbum von Fossilization, hält die Versprechen, die die 2021er-EP He Whose Name Was Long Forgotten sowie die Split mit Ritual Necromancy im vorangegangenen Jahr gab.
Grieghallen 20180528: Schon lange auf Video-Plattformen als Bootleg, und seit der 2020er Streaming-Ausgabe des Festivals auch offiziell aufgearbeitet, spendieren Ulver aufgrund der großen Nachfrage den Mitschnitt ihres 2018er-Auftritts im heimischen Norwegen als physische Version.
Mutant Mayhem bedeutet mehr Freiheiten: Trent Reznor und Atticus Ross gehen mit den Teenage Mutant Ninja Turtles über den vertrauten MO ihres Signature Sounds hinaus. Einige der besten Tracktitel des Jahres inklusive.
Fünf Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt steigen Closet Witch beinahe in die Sphären von Cloud Rat und Co. in die erste Grindcore-Liga auf. Was besseres als Chiaroscuro ist dem Genre zumindest dieses Jahr (schon wieder) jedenfalls noch nicht passiert.










