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Sind Slowcore und Postrock der neue Midwest Emo? Deathcrash klingen auf Return jedenfalls, als würden sich frühe Mogwai heimlich, still und leise über den Leitstern Slint nach American Football oder Bark Psychosis sehnen.
Zwischen altbekanntem Baukasten, wiedergewonnener Souveränität und erfrischend knackig-poppiger Barrierefreiheit: Korn nehmen mit Requiem, der noch destillierteren Fortsetzung von The Nothing, wohl Ihr überzeugendstes Album seit Untouchables auf.
Die Rare Nasum- und Vault-Archive beleuchten diesmal „A "Frankenstein" mix of four different shows, recorded November and December 2000 during Nasum's European tour supporting Napalm Death.“
Self Surgery Live: Chelsea Wolfe und Jess Gowrie spendieren die sieben Songs ihres Mrs. Piss-Debütalbums nun auch als audiovisuellen Mitschnitt vom Dezember 2020 in Nordkalifornien.
Kristin Hayter alias LINGUA IGNOTA startet am ersten Bandcamp Friday 2021 in das Jahr nach dem verstörenden Meisterwerk SINNER GET READY, indem sie sich das Traditional KATIE CRUEL zu Eigen macht.
Nicht, dass eines der bisherigen drei Studioalben, die Staind-Sänger Aaron Lewis in seinem zweiten Leben als reaktionärer Formatradio-Country-Barde aufgenommen hat, tatsächlich wertvolle Qualitäten besessen hätte. Gegen Frayed At Both Ends erscheinen sie nun aber allesamt wie substantielle Talentproben.
Aus der genauen Herleitung des Forte-Zusatzes muß man so oder so nicht ganz schlau werden, er bedeutet jedoch, dass Vildhjarta doch tatsächlich das Momentum nutzen und Måsstaden sowie Thousands of Evils einer Frischzellenkur unterziehen.
Die schleichende Metamorphose ist abgeschlossen: Perfect Light hat mit Doom kaum noch etwas zu tun und positioniert Patrick Walker vielmehr als Slowcore-Fackelträger - auch im Windschatten des späten Red House Painters-Erbes.
Mit So Certain legt Dauerveröffentlicher Ryley Walker kein Jahr nach dem fabelhaften Course in Fable vier neue Progressive Folk-Songs vor, die den Weg seines jüngsten Studioalbums schwindelfrei weitergehen und verinnerlichen.
Die längste Wartezeit (sofern nach der Bankrotterklärung Afraid of Heights vor sechs Jahren wirklich jemand aktiv auf neues Billy Talent-Material gewartet hat?) zwischen zwei Alben der Kanadier ist freilich relativ - so lange wie sich die Teaser-Phase von Crisis of Faith bereits hinzieht.










