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Der Bluegrass-Virtuose William Apostol alias Billy Strings heizt die Vorfreude auf sein in den Startlöchern stehendes viertes reguläres Soloalbum Highway Prayers mit dem die Vergangenheit durchforstenden Archiv-Sammelsurium Live Vol. 1 immens an.
Die einen oder anderen sind schon weiter mit dem Zählen, doch offiziell ist Strut of Kings im Jahr nach dem Jubiläumsjahr das insgesamt 40. Studioalbum von Guided by Voices. Dazu das erste und angeblich einzige 2024. Sicher aber ist es eines mit schönsten Artworks der Pollard‘schen Diskografie.
Das Artwork für die seinerzeit natürlich ideal auf New Jersey abgestimmten beiden Coversongs Livin' on a Prayer und Atlantic City ist ziemlich geil. Und die exakt entlang der Erwartungshaltung ausgelegte Acoustic-Darbietung der Musik dahinter stimmt auch.
Happenings als banaler Konsens mit viel Auftritts-, aber wenig Reibungsfläche: 20 Jahre nach ihrem bis heute rundum tollen Debütalbum leben Kasabian für ihr gefühltermaßen zweites Zweitwerk betont massentauglich auf.
Das überraschend veröffentlichte Visions of Dallas firmiert offiziell als Chapter II von $10 Cowboy - fühlt sich aber doch auch ein bisschen wie eine B-Seiten-Sammlung aus dem Nachlass des erst drei Monate alten Vorgängeralbums an.
Satte acht Jahre nach ihrem vielversprechenden Debütalbum Give Up The Ghost verschmelzen Southtowne Lanes ihre Vorlieben für Midwest Emo, Indie Rock, Post Hardcore und Screamo auf dem Zweitwerk Take Care weite Strecken über entlang der Ideallinie.
Für die EP Wild treffen sich zwei Musiker, deren Künstlernamen man nur zu leicht mit prominenteren Kollegen verwechseln kann, um sich auf atmosphärisch dichten, elektronisch erzeugten Ambient-Drone zu einigen.
Durch die (neuerlich aus Bensalem stammenden) Mitschnitte von Ace of Spades und Queen of Hearts geht es im Hause Ryan Adams mit der in der Vorwoche installierten Casino- und Gamble-Thematik weiter.
Travis wollen den seit Ode to J. Smith etablierten Rhythmus aus alternierend guten und sehr guten Alben unterlaufen, indem sie ihre Komfortzone auf L.A. Times expliziter zu verlassen versuchen, als auf jedem anderen Vorgängerwerk seit mindestens 12 Memories.
Die (auch mit einigen Standalone-Singes bespielten) fünf Jahre seit Cry haben Cigarettes After Sex praktisch keine neuen Tricks beigebracht: Greg González kocht den Sound des zweiten selbstbetitekten Debüts von 2017 für X‘s einfach schon wieder auf.










