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Auch wenn der Erfolg im UK gegeben bleibt, plätschert der Releasetermin von Critical Thinking - des mittlerweile auch schon fünfzehnten Manic Street Preachers-Albums - in hiesigen Breitengraden gefühlt ohne große Aufmerksamkeit vorbei.
Auch in einer Post-Cool World wird man anhand von A Harmony of Loss Has Been Sung als bisher bestem Album der Band darüber diskutieren können, wo der Windschatten der Daughters aufhört, und wo Tunic sich zu sehr auf rein imitierende Verhaltensmuster verlassen.
Wie in jüngerer Vergangenheit auf Heavy Pop üblich, wird es auch heuer Auffangbecken in Form zweier Spotify-Playlisten für all die im Laufe des Jahrgangs veröffentlichten herausragenden Einzelsongs geben.
Mit der Split EP Coast to Coast zeigen Sunami und Pain of Truth, wie trendiger Beatdown Hardcore für die Generation TikTok zu funktionieren hat: generisch, plakativ und effektiv.
„Hardcore punk for hardcore punks, it’s that simple“ sagt George Hirsch knapp sieben Jahre nach dem offiziellen Ende von Blacklisted und bringt die No Bullshit-Mentalität von Better Living Through Static Vision damit auf den Punkt.
Dean Blunt und Iceage-Frontmann Elias Rønnenfelt harmonieren einfach fantastisch miteinander. Die mittlerweile auch abseits von YouTube verfügbare Neujahrs-EP Lucre ist der bisher ausführlichste Beweis dafür.
Mississippi Records veröffentlicht Yo La Tengos Musik für den mit Daniel London und Will Oldham in den Hauptrollen besetzte Kelly Reichardts Film Old Joy von 2006 nun auch ganz sich alleine stehend - und erstmals auf Vinyl.
Ausgerechnet Adam Granduciel bringt Sam Fender für das sinnvoll betitelte People Watching bei, wieviel Spielraum der Heartland Britrock innerhalb der Springsteen-meets-War On Drugs-Limitierungen haben kann.
Final Resting Place rekonstruieren nach Prelude to Extinction (2024) mit Bound by Affliction ihre Vision davon, wie ein Pit aus Slam Death Metal und Beatdown Hardcore im Jahr 1999 geklungen haben soll.
Gewalt ist ein Fluch, aber manchmal auch die einzige Lösung: Mit Violence is a Curse stellt das irische Quartett Pariah eine vierzehnminütige Pestsäule für die heavy plättende Achse aus Sludge und Hardcore auf.










