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Rund ein Jahr nach Wóohitike beschwört das indigene Enigma Maȟpíya Lúta mit Wowahwala eine zweiten Ausritt in die Black Metal-Prärie - und unterstreicht damit seines vom Geheimtipp eigentlich endgültig zur Szene-Spitze aufgestuft gehören müssenden Status.
14 Jahre nach To Lay Like Old Ashes tun die wiedervereinigten Austere wenig, um sich aus der generischen Melange des Atmospheric Black Metal und DSBM herauszuschälen, fahren damit auf Corrosion of Hearts aber erstaunlich gut.
Dass Sam Beam seit geraumer Zeit offenbar keine Lust mehr auf neues Iron & Wine-Material hat, sondern sich primär der Archiv-Sichtung sowie der Veröffentlichung von Live-Aufnahmen widmet, kann man ihm anhand des Who Can See Forever Soundtracks ziemlich leicht verzeihen.
Tunic-Frontmann David Schellenberg hat abseits des Band-Alltags gezwungenermaßen Bekanntschaft mit konventionellen 40-Stunden-Arbeitswochen gemacht. Und für sich entschieden, dass dies ein Wrong Dream für ihn zu leben wäre.
Seit ihrer zweiten EP Doomswayers im Jahr 2022 ist es (abseits der beiden Standalone-Singles Hyde Park Coroner und Hollywood) relativ ruhig um die arty Postpunks von Leggs geworden. Dies ändert sich durch Fester nun nur bedingt.
Andere Bands veröffentlichen mittlerweile spontan von Heute auf Morgen, Celeste lassen nach der ersten Ankündigung auf eine neue EP noch fast ein halbes Jahr warten, bis sie diese Epilogue(s) dem Hassbatzen Assassine(s) nachjagen.
Leprous Daylight, das Debütalbum von Fossilization, hält die Versprechen, die die 2021er-EP He Whose Name Was Long Forgotten sowie die Split mit Ritual Necromancy im vorangegangenen Jahr gab.
Grieghallen 20180528: Schon lange auf Video-Plattformen als Bootleg, und seit der 2020er Streaming-Ausgabe des Festivals auch offiziell aufgearbeitet, spendieren Ulver aufgrund der großen Nachfrage den Mitschnitt ihres 2018er-Auftritts im heimischen Norwegen als physische Version.
Mutant Mayhem bedeutet mehr Freiheiten: Trent Reznor und Atticus Ross gehen mit den Teenage Mutant Ninja Turtles über den vertrauten MO ihres Signature Sounds hinaus. Einige der besten Tracktitel des Jahres inklusive.
Mit einem Releasetermin im September ist Sobre habitar la depresión intermedia zwar zu spät erschienen, um die perfekte Symbiose mit dem Sommer einzugehen, angesichts der „milden“ Temperaturen kann der Soundtrack dieser Tage aber wahlweise immer noch vom Chilenen Simón Campusano stammen.










