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Fünf Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt steigen Closet Witch beinahe in die Sphären von Cloud Rat und Co. in die erste Grindcore-Liga auf. Was besseres als Chiaroscuro ist dem Genre zumindest dieses Jahr (schon wieder) jedenfalls noch nicht passiert.
(Abseits der Split mit End) schon lange nichts mehr von Cult Leader gehört! Mit dafür verantwortlich ist wohl auch Pessimist, das eine lange Vorlaufzeit bekommen habende Debütalbum von Rile.
Throbbing Jazz Gristle Funk Hits: Die Melvins verneigen sich mit einer weit außerhalb der eigenen Hoheitsgebiete gebastelten, instrumentalen Post Industrial- und Elektronik-Platte vor dem Sound von Throbbing Gristle.
Die weiterhin grotesk überhypten Inhaler spielen auf ihrem Zweitwerk Cuts & Bruises in einer schmerzfrei auf den kantenlosen Konsens ausgerichteten Komfortzone weiterhin formelhaften Indie Rock mit Potential.
Alt-Country, Southern Indie Rock, Art- und Post Punk sind nicht das Limit, sondern Katalysator: Geese halten sich auch auf 4D Country, einem essentiellen Nachtrag zu ihrem aktuellen Quantensprung-Album, nicht zurück.
Bisher haben Geese vor allem dadurch überzeugt, dasss sie sich als eine der potentesten Erbverwalter für Ought im Postpunkt positioniert haben. Dies auf ihrem offiziell zweiten (tatsächlich aber dritten!) Album zu unterstreichen genügt nun aber nicht: Mehr ist schließlich mehr in diesem aufregenden 3D Country!
Nach For a While kramen Whitney mit Kansas neuerlich in den eigenen Archiven, um einen letztendlich generalüberholt veröffentlichten Song nun neu bearbeitet an seine Wurzeln zurückzuführen.
Logan Ledger findet (auch dank des einen grandiosen Job als Produzent erledigenden Shooter Jennings) seinen einen Golden State, indem er sich vom Country seines selbstbetitelten Debütalbums ein gutes Stück weit löst.
Myrkur bleibt stilistisch wandelbar, verhebt sich aber diesmal am Versuch, eine ihre bisherige Entwicklung mit neuen Perspektiven zusammenfassenden Wollmilchsau abzuliefern: Spine ist nicht wirklich rückgratlos, aber frustrierend wahllos geraten.
Would You Miss It? Eine Frage, die man als Fan melodisch zum Post Hardcore schielendere Emo-Poppunk-Ohrwürmer - wie wohl auch die kleine, aber absolut illustre Gästeliste von Koyo! - mit einem klaren „Nein!“ beantworten sollte.










