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Menomena können den Ausstieg von Brent Knopf nicht kompensieren - müssen dies aber auch gar nicht: Die verlassenen Sam Heim und Justin Harris machen einfach das bestmögliche Album unter den neuen Gegebenheiten.
Diese Woche u.a. mit Konzerten von Cro und Worship, sowie dem Elevate Festival.
Yakuza's einziges Problem bleibt, dass sie vor zehn Jahren mit 'Way of the Dead' ihr Meisterwerk bereits früh vorgelegt haben. Auf dem sechsten Studioalbum der Avantgarde-Metaller ist das aber ähnlich egal, wie auf den ausschließlich makellosen Vorgängern.
'House of Gold and Bones Part 1' steht als potenter Heavy-Rock mit einem Bein im Metal, mit dem anderen in den Alternative Charts und hat den Blick dabei stets Richtung Hymnen-Olymp gerichtet: das bisher ambitionierteste Stone Sour-Album ist dabei so authentisch wie ein mit Steroiden vollgepumpter Türsteher - aber auch ebenso effektiv.
Garagenpunk Ty Segall zeigt auch auf seinem dritten Album im Jahr 2012 keinerlei Ermüdungserscheinungen: kurzweiliger wildert momentan jedenfalls keiner in ungeschönt schmutzigen 60er Rock und zieht dabei beinahe ausnahmslos Hits an Land.
Mag schon sein, dass Paul Banks' Soloalben als schwächere Inkarnationen von waschechten Interpol-Alben ein wenig die Lückenbüßer spielen müssen. Nur übel nehmen wird man ihm das auch nach dem gelungenen 'Banks' keineswegs.
Und plötzlich rocken sie unbeschwert ihren punkigen Allzweck-Indierock-Gemüsegarten: Titus Andronicus werfen die Last, unter der 'The Airing of Grievances' und das Meisterwerk 'The Monitor' zu überragenden Brocken heranwuchsen für 'Local Business' ab und spielen gegen Altlasten an. Eine unheimlich enttäuschende Angelegenheit und trotzdem ein gutes Album.
Drei Jungspunde aus Brighton erforschen neugierig, was die Welt zwischen Math-, Post- und zackigem Indierock alles für sie an Überraschungen parat hält. Für's erste finden sie dabei zehn erstaunlich kunstvolle Songs, die sich ganz und gar nicht gegen ihren untrügbaren Hitappeal wehren, aber eben auch in glänzender Elegie zu schwelgen verstehen. Ein fantastischer Einstand jedenfalls.










