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Unbedingt politisch motiviert und zeitaktuell wie selten fügen die Menzingers ihrem sechsten Studioalbum Hello Exile mit der Bandcamp-Single America Pt.2 einen erschütternd leichtgängigen Appendix hinzu.
Ja, der Corona/Nirvana-Tribut von Post Malone und seinen Kumpels war über den niedrigen Erwartungen durchwegs gelungen. Die wirklichen Meister im Hochhalten des Cobain-Vermächtnisses bleiben aber Thou - auf Blessings of the Highest Order erstmals in gebündelter Form nachzuhören.
Mit Can the Sub_Bass Speak? haben Algiers vergangenes Jahr eine politisch aufgeladene Freejazz-Collage veröffentlicht, die ihre ständige Aktualität aktuell nur gefühlt deutlicher vorführt, als sonst - Statements wie dieses sind und bleiben (leider) immer relevant.
Zum 50 jährigen Bestehen der legendären Electric Lady-Studios startet ein Liveset der Raconteurs eine Reihe an Jubiläums-Veröffentlichungen, auf dem sich Brendan Benson, Patrick Keeler, Jack Lawrence und Jack White in absoluter Bestform zeigen.
Nach der Rückkehr mit Don't Walk on the Mass Graves geht es Schlag auf Schlag für The Ruins of Beverast, nur sechs Tage später folgt bereits die nächste Split-Veröffentlichung - diesmal mit den isländischen Kollegen von Almyrkvi.
The Ruins of Beverast werden knapp drei Jahre nach dem jüngsten Studioalbum Exuvia im Verbund mit der irischen Death Doom-Institution Mourning Beloveth für die Splitveröffentlichung Don't Walk on the Mass Graves wieder aktiv.
Seit vier Jahren muß man auf einen Nachfolger zum überwältigenden Der Klang der Offenbarung des Göttlichen warten. Nun macht Kjartan Sveinsson zumindest seinen Soundtrack für The Last Farm von 2004 digital zugänglich.
Wenig Lärm um sehr viel: O'Brother führen ihren immer schon auch ätherischen Alternative Rock mit You and I in die Selbstständigkeit und die ambient aufgelöste Transzendenz.
Das größte Manko von Lux ist, dass In the Company of Serpents dem darauf zelebrierten Sludge-Eklektizismus trotz unverkennbarer Spaghetti Western-Handschrift nicht in letzter Konsequenz die Geniestreiche ähnlich veranlagter Genre-Klassenbester abringen und eine damit einhergehende Euphorie provozieren können.
Morphiner Voodoo-Blues, der bis zum Jazz halluziniert: Duke Garwood und Paul May veröffentlichen ihre einige Jahre in den Archiven verschollene Kooperation The Bliss of Myth.










