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Man kennt das ja: der Frontmann einer (erfolgreichen) Band spielt alleine auf sich und seine Gitarre gestellt mehr oder minder bekannte Songs im spartanischen Soundgewand. Stimmt so auch bei Matthew Caws - und dennoch liegt hier der Sachverhalt ein klein wenig anders. Weil Solo-Acoustic-Show eben nicht gleich Solo-Acoustic-Show ist.
No, sadly the long-awaited British Theatre debut album wasn't released in 2013. But to see Mike Vennart and Richard "Gambler" nearly exactly three years after their last visit in Austria (back then they did an awesome and really memorable concert in the final days of the legendary Oceansize under kinda bizarre circumstances in Afflenz) backing Biffy Clyro on stage recalls what magnificent jobs they already did with their 'EP' and 'Dyed in the Wool Ghost' last year. So to bridge the hard waiting time unto we'll (hopefully!) hear the highly anticipated first full length from the duo in 2014, here's what they two recommend this year:
Auch die Panem-Filmreihe setzt auf das gängige Schema fetten Hollywoodblockbustern einen prestigeträchtigen Soundtrack zur Seite zu Stellen - und fährt im zweiten Anlauf mit einer Hinwendung zu zahlreichen Vertretern der oberen Indie- und Alternative Riege wieder gut damit.
Von wegen Paradigmenwechsel: nach der aus dem Fenster gelehnten Zeitgeistanbiederung 'The Path of Totality' machen Korn mit dem heimgekehrten Brian Welch auf ihrem auch schon elften Studioalbum einen Schritt zur Seite und zumindest zwei zurück: klassischer Nu Metal mit synthetischen Alibi-Eelekro-Effekten und Popmelodien.
Wenn Soloalben dazu dienen intime Innenansichten mit persönlichem Fokus zu ermöglichen, dann darf man sich spätestens jetzt ernsthafte Gedanken über die Gemütsverfassung von Philip Hansen Anselmo machen.
Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Refused-Reunion alles andere als eine seelenlose Gelddruckmaschine geworden. Das Thema Vergangenheitsbewältigung wird jedoch nicht vorschnell zu den Akten gelegt: Dennis Lyxzén verschafft sich auch ohne dem ausgestiegenen David Sandström mit einigen Kumpels aus Umeå auf dem zweiten AC4-Album in jenen Hardcore-Gefilden Luft, für die er nach 'Songs to Fan the Flames of Discontent' derart unkompliziert aufdrehend sonst nur noch auf 'AC4' von 2009 Muse fand.
Mit 'Songs for Slim' sind The Replacements 23 Jahre nach der letzten Studioalbum automatisch auf der sicheren Seite. Denn für die neuerliche "Reunion" der Minneapolis-Legende stimmte der Beweggrund, es stimmen die Songs und vor allem die transportierte Spielfreude: die Alt-Punk-Rock'n'Roller machen im Vorbeigehen immer noch mehr Laune als so mancher Musiker in der Blütezeit.
Dass das 15. Studiowerk seiner altehrwürdigen Institution klingen würde wie kein je zuvor von ihm aufgenommenes Album versprach Nick Cave im Vorfeld von 'Push the Sky Away'. Nun weiß man: keine leere Floskel, sondern ein Versprechen. Die Bad Seeds denken 30 Jahre nach ihrer Gründung an Ruhe aber nicht den Ruhestand.
Wie nahe die Freude an guter Musik, der abgrundtiefe Ärger über deren physische Verfügbarkeit und den resultierenden Preiswucher auf Ebay und Co. liegen können führen Andy Hull samt seinem Manchester Orchestra und zwei befreundeten Bands vor.
The Bronx packen ihr schickes Mariachi-Outfit in den Schrank und lassen der Hardcore-Attitüde wieder aus freien Lauf. Alles beim Alten also im rauen Gangland von Los Angeles. Und doch: feiner geschliffen als im vierten, wie immer selbstbetitelten Anlauf war der Punkrock der Radaubrüder jedoch noch nie.

![Matthew Caws [07.12.2013 Bang Bang Club, Graz] Matthew Caws [07.12.2013 Bang Bang Club, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2013/12/Matthew-Caws-Live-IV-c-christoph-kocher.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








