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Nach (dem durch ein furchtbar aufdringlich und unnatürlich verschraubtes Brechstangen/Party-Hall & Oates-Sample samt hacklig beschämender Tanzbewegungen verunstalteten) Hold On darf Entwarnung gegeben werden: The xx haben ihr Drittwerk zwar in jene Schiene entwickelt, die die phasenweise groteske Vorabsingle befürchten ließ - kriegen auf Albumlänge aber trotz (oder gerade wegen) kluger Veränderungen im Detail auf I See You den spannenden Spagat zur minimalistischen Stimmungsmusik hin.
Was die Senkrechtstarter The xx ohne ihre mittlerweile gar von Rihanna gesampelten Überhits wären, zeigt der heiß erwartete Nachfolger 'Coexist' nun weitestgehend: noch kompromissloser und unaufgeregter vertieft in ihren melancholischen Mitternachtspop.
The Cure veröffentlichen zumindest den ihr neues Studioalbum chronologisch präsentierenden Part der üppigen Show vom 1. November 2024 auf Tonträger - Songs Of A Live World: Troxy London MMXXIV.
Harry Styles ließ sich von seinem aktuellen Wahl-Wohnort Berlin und LCD Soundsystem zu seinem vierten Soloalbum inspirierend. Zumindest letzteres kann man Kiss All the Time. Disco, Occasionally ein wenig anhören - wenn auch nur auf sehr unverbindliche Weise.
Nach dem Tumult um eine abgesagte Arena-Tour und den folgenden Management-Bruch verlassen sich die Black Keys für No Rain, No Flowers auf die hochkarätige Klasse ausgewiesener Songwriting-Experten.
Hang on in There ist die Debütsingle von - Achtung, Verwechslungsgefahr! - Evelyn Gray. Die Freude über diesen gelungenen Neuanfang wird allerdings vorerst noch durch die Trauer über einen Abschied überdeckt.
Portugal. The Man klingen auf ihrer (der vor wenigen Wochen veröffentlichten Kooperation Glided folgenden) Standalone Single V.I.S. praktisch kaum nach sich selbst - egal, welche ihrer Karrierephasen man als Maßstab nimmt. Aber - trotzdem? deswegen? - eben auch so gut, wie schon lange Zeit nicht mehr.
Mit Where the Sun Don't Shine stellt Alleinunterhalter Nick Stanger (vocals, guitars, bass, drum programming) sein (gerade für Nicht-Puristen interessantes) Grindcore-Projekt Man Stabbed vor.
Ubiquitous war nach dem nicht unbedingt gelungenen, jedoch beinahe solide abliefernden Comebackalbum Welcome to Galvania ein selbst für Puddle of Mudd-Verhältnisse ziemlich erschütternder Offenbarungseid. Kiss the Machine korrigiert die Formkurve insofern glücklicherweise wieder in die richtige Richtung.
Brann Dailor, Bill Kelliher und Troy Sanders machen weiter. Doch mit dem augenscheinlich amikal vollzogenen Ausstieg von Brend Hinds am 7. März 2025 steht nach ziemlich genau einem Vierteljahrhundert eine markante Zäsur im Hause Mastodon an. Weswegen der Zeitpunkt des Endes des klassichen Line-Ups dann auch ein idealer Zeitpunkt ist, um auf die bisherige Diskografie der Band zurückzublicken.










