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Die Flaming Lips können und wollen ihre Kolaborationssucht nicht mehr zügeln. Für 'The Flaming Lips and Heady Fwends' rennen ihnen die prominenten Gäste nun sogar förmlich die Tür ein, um bei dem ganzen Irrsinnstanz dabei sein zu dürfen.
Bevor Phil Elverum dieses Jahr auf gleich zwei Alben wohl seiner wunderbar entrückten Waldschrat-Musik fröhnen wird, wirft er noch eine 7" vorneweg, die Erwartungshaltungen ganz nebenbei zertrümmert.
Nicht so viel Unveröffentlichtes wie bisher auf der vierten Auflage der Johnny Cash Bootleg Serie. Dafür Raritäten zuhauf, die bisher in vielen Sammlungen fehlen dürften. Inklusive dem sagenumwogenen, angeblich von Muhammad Ali geschriebenen Song 'Truth'. Hallelujah!
Die nächstliegende Band, die man zu Rate zieht, wenn es gilt ein post-apokalyptisches Surf-Movie musikalisch zu untermalen? Natürlich die psychedelischen Classic-Rocker von Black Mountain!
Es ist ja kein großes Geheimnis, dass das Material der Vinyl 7" Veröffentlichungen der Japandroids die Songs ihrer Alben nahezu in den Schatten stellt. Das ist auf der vierten Auflage der Serie nicht anders.
Wo Popmusik in gehörige Schieflage gerät, wo die Elektronik dahinter bis in den Dubstep kriecht, wo Singer-Songwriter Ansätze über wallende Songflächen fliegen ist klar: Alicia Merz hat ein neues Album am Start.
Ein verkapptes Livealbum: The Mount Fuji Doomjazz Corporation entfernt sich noch weiter vom handfesten Noir Jazz und driftet immer tiefer in stockdunkles Ambient ab. Hoffnung gibt es anderswo, das ist Musik für die Schattenseite der Nacht.
Die Futureheads machen Nägeln mit Köpfen und werfen alle Instrumente für ein Acapella-Album über Bord, das neben eigenen Stücken das Talent der Engländer unterstreicht, Fremdkompositionen eindrucksvoll zu assimilieren.
Damon Albarn, Flea und Tony Allen basteln ein Supergroup Album, das sich vollkommen unprätentiös als unspektakuläre Momentaufnahme einer musikalischen Verbundenheit gefällt.










