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Kid A und Amnesiac waren schon immer bei der Geburt getrennte zweieiige Zwillinge. Nun erleben die beiden Radiohead-Alben als KID A MNESIA zum (mehr oder minder) zwanzigjährigen Jubiläum die Reunion.
Mastodon verarbeiten den Tod ihres Managers Nick John auf Hushed and Grim mit einem anvisierten Opus Magnum, das sogar Crack the Sky in Sachen Volume und Monumentalität überragen soll, nein, muß!
Man sollte Scary Muzak, dieses "Pandemic Pasttime Project" - wie sein Zitel eigentlich eh bereits ironisch vorwegnimmt - nicht überbewerten. Einen Vorwurf müssen sich Ulver allerdings vorerst trotzdem ein bisschen gefallen lassen: Ihr Timing war diesmal schon verdammt suboptimal.
Emma Ruth Rundle setzt sich an das Piano, taucht die E-Gitarre gegen die Akustische und verzichtet auf jegliche Effekt(-Pedal)e: Engine of Hell ist eine schmerzhafte Selbsttherapie außerhalb der Komfortzone.
Auch wenn das seinerzeit ganz offenbar nicht jeder so gesehen hat, war der Sprinter Industrislaven von 1995 trotz sich abzuzeichnen beginnender Änderungen im Lineup bereits eine brillante EP im praktisch perfekten Schaffen von Nasum.
Von Alf bis Zappa hat das Leben und Wirken des skandalträchtigen TV-Prediger-Millionärs bereits unzählige Reflektionen in der Populärkultur bedingt, nun als auch LINGUA IGNOTA mit EPISTOLARY GRIEVING FOR JIMMY SWAGGART.
Das insgeheim beste an Richard Ashcrofts jüngster Acoustic-
Nach der starken EP Divinihility im Vorjahr hat sich 20 Buck Spin die Dienste von Atræ Bilis gesichert - deren Debütalbum Apexapien die hohen Erwartungshaltung dann aber nur zum Teil stemmen kann.
Nach zwei starken Alben, auf denen sie den Stoner Rock und die retrorockende Psychedelik als Plattform für weitere Alchemiekünste entdeckten, artikulieren Blackwater Holylight ihr Potential auf Silence/Motion nur mit enervierend ambivalenten Geschmack.
Die interne Rangliste kann an der Spitze freilich (mal wieder) umgeschrieben werden: Every Time I Die multiplizieren ihre zuverlässige Achse aus Konstanz und Qualität diesmal nämlich noch mit zusätzlicher Quantität. Oder: Radical ist das bisher längste Album der Band - und wohl auch ihr bis dato bestes.










