Spydergum – Nodding
Neuer Monat, neue Spydergum-EP: Auf Nodding, seinem mittlerweile vierten Kurzformat, destilliert das Large Electroacoustic Ensemble aus Berlin seine eigene avantgardistisch entrückte Jazz-Komfortzone.
Das 66 sekündige Quasi-Intro Day 3, Take 4 deutet im Rahmen die Björk-im-Lounge-Modus-
Kudos an dieser Stelle also an das Aufnahme-Team (Recording Engineer – Filippo Samorè; Mixing Engineer – Tim Roth; Mastering Engineer – Luka Aron; Production – Andrea Bambini, Philipp Hülsenbeck, Agnese Menguzzato, Diane Esnault, Antonio Polimeni), das Nodding ebenso fantastisch eingefangen hat, wie die die Vorgänger-EPs Everything He Touches Burns, For a Child to Learn und Las Flores Se Trafican En Amores.
Day 5, Take 5 schwillt jedenfalls an und flirtet mit disharmonisch ins Geschehen klimpernden Moll-Akkorden, wird eindringlicher, und schürft das (verschiedene Entstehungszeitpunkte in eine schlüssige, übergeordnet schlüssig scheinende und dennoch auch geradezu songorientierte neue Ordnung bringende) mysteriöse Gespür der eklektischen Gruppe für faszinierende und nachhaltige Szenen in der Spontanität einmal mehr so ausformuliert ein, dass man den mutierenden Sessions gerne noch ausführlicher gefolgt wäre.


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