Die Alben des Jahres: 10 bis 01

von am 31. Dezember 2013 in Jahrescharts 2013

Die Alben des Jahres: 10 bis 01

Nicht verpassen! | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 bis 01 | Die EP Top 15

Celeste - Animale(s)10. Celeste – ‚Animale(s)‘

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Es wird nicht viel böser als Celeste. Seit vier Alben und einer EP nun ballern die Franzosen um Mastermind Johan ihren einzigartigen Mix aus Hardcore, Black Metal, Screamo und Doom auf Platte, und werden dabei einfach nicht fröhlicher. Ein immer tiefer mitreißender Sog aus Pessimismus, Nihilismus, Misanthropie, und schließlich Urinstinkten und -trieben, in seiner Zerstörungswut ebenso ästhetisch wie es regelmäßig die Artworks sind. Franzosen halt. Äußerlich kommt ‚Animale(s)‚ als amibitioniertes Doppel-Konzeptalbum daher, alles schreit einfach nur Opus Magnum und tatsächlich fragt man sich nach dem Genuss der Platte, was da denn nun als nächstes noch kommen soll. Großmeisterlich haben Celeste über ihrem ureigenen Stil beinahe so lange meditiert, wie sie für den Rest ihrer Diskographie benötigt haben, und präsentieren ihre dunklen Riff- und Blastbeatgewitter, sowie die gelegentlichen Entschleunigungen bis hin zur Doom-Zeitlupe, abgeschliffen bis zur Perfektion. Das mag – wie immer muss man sagen – im ersten Moment wahnsinnig überfordernd sein, und im zweiten vielleicht monoton, hat man sich ‚Animale(s)‚ jedoch erst erarbeitet, wird man unter der unnahbaren Kruste mit mitunter den besten Songs des Genres, nicht nur in diesem Jahr, belohnt.

Jon Hopkins - Immunity09. Jon Hopkins – ‚Immunity‘

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Wenn Jon Hopkins sein viertes Studioalbum ‚Immunity‚ mit dem finalen Titelsong leise in die ultimative Melancholie schweben lässt, sind das die mitunter schönsten, verletzlichsten und sehnsüchtigsten 10 Minuten Klangmagie des Jahres 2013, für die Ewigkeit. Das unheimlich geschickte Händchen Hopkins‘ für subtile Melodien hat sich über die Jahre und Arbeiten mit King Creosote, Coldplay oder Brian Eno eben geschärft, verfeinert und optimiert. Mutmaßlich ist der 34 jährige der bessere Ambientmusiker und Sound-Lanschaftsarchitekt als IDM-Künstler und Progressive-Techno/House-Prophet. Was natürlich nichts daran ändert, dass keine andere Platte in diesem Jahr derart stilsicher und gedankenvoll den Dancefloor bedient hat und im selben Atemzug auf die imaginative Kraft des Kopfkinos zurückgreifen lies, wie das schwindelfrei zwischen seinen beiden Polen gleitende ‚Immunity‚. Traumhafter kann Tanzmusik jedenfalls kaum sein, als diese nahezu makellose Reise durch die Nacht.

Iceage - You're Nothing08. Iceage – ‚You’re Nothing‘

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Danko Jones hat 2013 seine Gedanken über das (ironische) Tragen von Burzum T-Shirts in einem äußerst lesenswerten Artikel zusammengefasst, den sich Iceage durchaus einmal zu Gemüte führen sollten. Bei den Kopenhagenern ist nirgendwo Ironie zu finden, dazu hat die Band in mannigfaltigen Facetten erfolgreich eine grundlegende Arschloch-Attitüde etabliert, die irgendwo doch auch einen nicht geringen Teil der verstörenden Anziehungskraft ausmacht, die von dieser charismatischen Gang  ausgeht, und die sich durch das zweite Studioalbum noch weitaus hochprozentiger zieht als durch das hitreichere Debüt. Aber aus reiner Sympathie hört wohl ohnedies niemand eine Platte, die dem Hörer seinen Titel aus jeder Pore missbilligend entgegenschreit, die seine nihilistischen Botschaften in formvollendet fiesen Postpunk-Krachern mit militärischer Strenge verpackt, dabei über jedes dissonant kratzenden Riff hinweg Gift und Galle spukt und sein verderbendes Potential mit jedem Durchgang noch infektiöser entfaltet anstatt sich abzunützen. Mag es also zum provozierenden Gesamtkonzept gehören, dass das Quartett hinter diesen schmissigen Destruktionsohrwürmern sich als präpotenter Haufen Charakterschweine inszeniert oder mögen sie tatsächlich welche sein – man mag Elias Bender Rønnenfelt und Co. eher weniger gerne zum eigenen Freundeskreis zählen. Aber kaum eine andere Band hat aktuell ein derartiges Sprengpotential wenn es darum geht die so dringend benötigte Unberechenbarkeit und Gefährlichkeit zurück in den Rock zu bringen. Ecstasy, Exzess – ein 29 minütiger Mittelfinger der dir einhämmert: You Are Nothing!

Touché Amoré – Is Survived By07. Touché Amoré – ‚Is Survived By‘

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Jeremy Bolm hat mit „Down Time“ 2013 sein erstes Büchlein veröffentlicht, vollgepackt mit Gedichten, Gedanken und einem Interview mit Jacob Bannon. Darin finden sich zahlreiche Passagen die so oder so ähnlich auch auf den bisherigen Alben von Touché Amoré wiederfinden. Ein bisschen ungewohnt ist es da natürlich schon, all die persönlichen Reflexionen in jenem Tagebucheintrag-Format zu lesen, die der 30 jährige Methusalem unter den Bandmitgliedern sich ansonsten hemmungslos von der Seele brüllt – aber es funktioniert. Wenn auch nicht so gut wie wenn Bolm seine Band im Rücken hat. Denn könnte man an dieser Stelle (wie das im Zuge der Albumreviewmasse der Fall war) auch nahezu jede einzelne Textzeile von ‚Is Survived By‚ zitieren um darauf hinzuweisen dass Touché Amoré sich mit ihrem um Themen wie die eigene Vergänglichkeit zirkulieren Albums einen wichtigen Baustein für die Legendenbildung in eigener Sache geliefert haben, sollte man nie vergessen dass Touché Amoré nicht nur Jeremy Bolm alleine ist. Oder was wäre ‚Non Fiction‚ ohne seine finale Postrockexplosion, ‚Just Exist‚ ohne das geschickt zwischen den Gängen schaltende Songwriting oder der Titeltrack ohne die hochmelodisch im Detail vergrabenen Gitarrenarbeit in der letzten Minute? Eben. In Summer erweitern Touché Amoré mit ‚Is Survived By‚ nicht nur ihre Einflusspalette, sondern haben auch das bestmögliche Album geschaffen, das sie auf ihren Instant-Klassiker ‚Parting the Sea Between Brightness and Me‚ folgen lassen konnten. Da lässt sich auch das Abrutschen von der Heavy Pop-Pole Position durchaus verkraften – die Krone des emotionalen Hardcore gehört weiterhin Touché Amoré.

My Bloody Valentine - m b v06. My Bloody Valentine – ‚m b v‘

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Und wo warst du am 2. Februar 2013? Einige werden das vielleicht mit „vor dem Computer, ziemlich lange“ beantworten – als Kevin Shields, so mir nichts dir nichts, das seit über zwanzig Jahren in der Endfertigung befindliche, dritte Album der legendären Shoegaze-Vorreiter zum Download und Kauf anbot, liefen nicht nur die Schweißnähte der scheinbar aus der Hochphase der Band aufbewahrten Server heiß. Aber Nostalgie gehört zu der Wertschätzung für My Bloody Valentine wie Chucks zu Flanellhemden, und da braucht es schon den nach ‚Chinese Democrazy‚ zweiten heiligen Gral der modernen Musikgeschichte, damit man eine schwelgerische Story über die Veröffentlichung eines Albums im Jahr 2013 parat haben kann. Eine halbe nervzehrende Nacht später also traute man sich beinahe gar nicht so recht, das pragmatisch betitelte ‚m b v‚ auszutesten – wie das Kaninchen vor der Schlange, und zwei Achterl später dann mit genug Mut auf der Leber, um die digitale Nadel auf ‚She Found You‚ niedergehen zu lassen. Das nächste Gefühl, das man wohl jemals zum Hochfahren einer Zeitmaschine haben wird. Behutsame Gitarrenwände, ein androgyn seufzender Kevin Shields, und wenn sie in den aus der Zeit gefallenen Indiehits nicht die moderne Version von Boom Chicka Boom-Beats beschwören, dumpf polternde Drums – ja, das ist ein My Bloody Valentine-Album. Und nach und nach stellt sich nach der anfänglichen Erleichterung die leise Ahnung ein, dass es vielleicht sogar das My Bloody Valentine-Album sein könnte, so quintessentiell klingt das was uns Shields hier präsentiert. ‚m b v‘ ist keine rückwärtsgerichtete Selbstreferenz, es ist das Album, das My Bloody Valentine vor zwanzig Jahren veröffentlicht hätten, im hier und jetzt jedoch am meisten Sinn macht. Eine knochige, über eine Generation herrschende Hand aus der Vergangenheit, die sich mühelos die nächste Schnappen wird.

The National - Trouble Will Find Me05. The National – ‚Trouble Will Find Me‘

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Wie machen das The National? Nehmen im Grunde nur ein weiteres typisches The National-Album auf – mit all dem bekannten Berninger-Schlafzimmer-Bariton, den shuffelnd um die Ecke gedachten Rhythmen sowie den großen Indierockmelodien mit all der unendlichen Eleganz und  tiefschürfenden Melancholie. Aber anstatt sich von der Masse den Vorwurf gefallen lassen zu müssen sich bloß zu wiederholen frisst man den Quintett ihr sechstes Album als das Indiekonsenswerk des Jahres aus der Hand. Mit Recht natürlich: ‚Trouble Will Find Me‚ ist ein klassisches The National-Album geworden, nur eben mit noch mehr Klassiker-Potential, weil als Gesamtwerk runder funktionierend als alle seine Vorhänger. Ob es tatsächlich auch besser als ein ‚Boxer‚ oder ‚Alligator‚ ist, darüber lässt sich freilich ebenso leidenschaftlich streiten wie über die Frage nach dem ständig wechselnden Lieblingssong unter den 13 Kandidaten. In den Sphären von The National ist die Luft eben dünn, oder anders gesagt: wenn mindestens zwei Drittel eines Albums Platz auf einem Best-of reklamieren, dann klärt das auch die Frage weswegen Revolutionen manchmal eben schlichtweg nicht notwendig sind. Grüße an Arcade Fire an dieser Stelle.

Pharmakon - Abandon04. Pharmakon – ‚Abandon‘

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Vom ‚Abandon‚ einleitenden, markerschütternden Schrei, den die junge New Yorkerin Margaret Chardiet loslässt, an ist klar – das ist kein Album auf dem man sich wohlfühlen soll. Noise-Touristen melden sich entweder nach diesem Alles oder Nichts-Moment ab, oder sind der Welt von Pharmakon verfallen. Die folgende knappe halbe Stunde, die der tatsächliche Albumteil einnimmt, werden geneigte Zuhörer ganz schön in die Mangel genommen, versucht Chardiet doch nicht weniger, als ihren offensichtlich äußerst schmerzvollen Gefühlszustand direkt in deren Hirn zu ritzen. Dabei beweist sie ein äußerst feines Gespür für Minimal-Kompositionen zwischen den frontalen, an ein Opfer der Sutcliffe Jügend erinnernde Lärmattacken eines ‚Milkweed / It Hangs Heavy‚ und der genialischen Post-Industrial-Abfahrt ‚Crawling on Bruised Knees‚, in dem Chardiet ihre Stimme mit einem verstörenden Gurgeln behandelt. ‚Abandon‚ ist ein kurzes Album, lässt jedoch ausgelaugter – und je nach Gemütszustand nach mehr verlangend – zurück, als es jede tagelange Merzbow-Session könnte. Für alle die dann nach ‚Crawling on Bruised Knees‚ nicht genug haben ist ja der siebenundzwanzigminütige Bonus Track ‚Sour Sap‚ da, der als Einblick in die restliche, stark an heruntergeschraubte Khanate und deren Chefkeifer Alan Dubin gemahnende, Diskographie von Pharmakon dient – die Emotionen sind allerdings im Kern von ‚Abandon‚ zu Hause. Und das ist kein schöner Ort.

Vhöl - Vhöl03. VHÖL – ‚VHÖL‘

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Mike Scheidt, die Zweite. Auf VHÖL tut sich der YOB-Frontmann mit Agalloch-Schlagzeugmaschine Aesop Dekker, John Cobbett und Sigrid Sheie von Hammers of Misfortune zusammen um – eine Metal-Party vor dem Herren zu schmeißen. Anders als man anhand der Mitglieder erst schlussfolgern möchte spielen VHÖL einen immens ansteckenden Mix aus Black Metal, Thrash und Hardcore, der dermaßen tight gespielt die fünfzig Minuten des Debuts vollpackt, dass man eigentlich mitmischen möchte. An vielen Stellen wirkt ‚VHÖL‚ wie eine auf Tonträger gebrachte Brainstorming-Session der Supergroup bei der sich jeder Mitspieler von den Fesseln der anderen Spielplätze freischlägt – im großen Stil trifft das natürlich auf den die Gitarre ablegenden Mike Scheidt am Mikrofon zu. Bei VHÖL präsentiert er sich als facettenreiche Metal-Jukebox, die jeden Song, jeden Sound, bis hin zum japanischen Animé-Metal, bedienen kann, und der Band im Rücken in egal welcher Geschwindigkeit standhält. Die variiert bis auf den finalen finsteren Black Metal-Epos ‚Songs Set to Await Forever‚ zwar eh meistens zwischen halsbrecherisch und atemlos, darauf – und damit einhergehend auf Dekker, der wohl mit einem Presslufthammer eine Hochzeitstorte dekorieren könnte – muss man als hauptberuflicher Doomer allerdings auch erstmal die passenden Antworten haben. Glücklicherweise wird auch schon an neuem Material gearbeitet, falls Kvelertak also plötzlich in eine Existenzkrise versinken sollten, ist für (progressiven) Nachschub gesorgt.

Deafheaven - Sunbather02. Deafheaven – ‚Sunbather‘

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Sunbather‚ war 2013 für den Black Metal was ‚Immunity‚ für die IDM und Subrosa’s ‚More Constant Than the Gods‚ für den Doom sein konnte. Mit einem allseits präsenten Hype im Rücken durfte das Zweitwerk von Deafheaven sogar flächendeckend wirken, und nicht etwa wie ‚Teethed Glory and Injury‚ durch radikale Experimente Neuland erschließen, sondern durch das Aufweichen von Genregrenzen Fronten vereinen, und damit Leute an den Black Metal herangeführen und begeistern, die ansonsten nichts mit dieser extremen Spielart übrig haben. Deafheaven sind natürlich beileibe nicht die ersten, die Blastbeats, infernales Gekreische und sägende Gitarrenattacken vom norwegischen Corpsepaint befreit haben – sie waren mit der Gunst der Stunde nur die erfolgreichsten darin, das Genre konsequent aus dunklen Höhlen und Wäldern voll brennender Kirchen ins gleißende Tageslicht des Postrock zu ziehen, die Anmut hinter all dem Gemetzel emporzuheben, und mit ihren majestätisch ausgebreiteten Melodiebögen die attackierende Herangehensweise geradezu versöhnlich zu kleiden: ‚Sunbather‚ stellt sich nicht quer, sondern bietet definitive Lösungen, reicht jedem die Hand und holt notfalls an der Haustür ab, artikuliert pure Schönheit mit einer Modern Romatic-Optik, findet überall Endorphine, weil nicht alles schwarz im schwarz gesehen werden muss, sondern durchaus in bonbonfarbenen pink. Dass die neu ans Genre herangeführten Hörerschaften von nun an den Alben von anderen Nonkonformisten wie Wolves in The Throne Room oder Liturgy entgegenfiebern werden bleibt zu bezweifeln, wiewohl ‚Sunbather‚ auch langfristig sein Missionarspotential behalten und zahlreiche Epigonen nach sich ziehen wird, und darüber hinaus als puristengiftiges Referenzwerk für alles was als nicht true eingestuft werden kann  herhalten wird müssen. Nicht, weil Deafheaven hier ein Konsensalbum geschaffen haben das es jedem Recht machen will (aber beinahe jedem ohne Kompromisse Recht macht!), sondern weil die Masterminds George Clarke und Kerry McCoy ihrer Band eine eigene Nische erkämpft und formvollendet eingerichtet haben. Zwischen den Polen ist ihnen ihr erster moderner Klassiker gelungen.

Nick Cave & The Bad Seeds - Push the Sky Away01. Nick Cave & The Bad Seeds – ‚Push the Sky Away‘

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Mit dem besten Album unter dem Bad Seeds-Banner seit mindestens zwölf Jahren leitet Nick Cave mit seiner Band sein Alterswerk ein. Genug Kasperltheater, heiße es nun Grinderman oder ‚Dig, Lazarus, Dig!‚. Nicht nur seine Lyrik hebt Cave in ‚Push the Sky Away‚ via romantisch zusammengeschusterten Google-Nonsens auf die nächste Ebene, auch der Sound von Großtaten, wie es ‚No More Shall We Part‚ eine war, wird über Konzentration auf dessen Kernästhetik weitergedacht. Vielleicht waren die rabaukenhaften Ausflüge des letzten Jahrzehntes notwendig, um Segen in der Ruhe zu finden, und davon gibt es auf dem trotzdem ruhelos anmutenden ‚Push the Sky Away‚ genug – minimalistische, warme Arrangements, geisterhaft flirrend zwischen perlenden Gitarren und Piano, am Boden gehalten von sanft gestrichenen Snares und diesem smoothen Bass. Inszeniert hat sich Cave immer schon, das Schauspiel auf diesem von Wintersonne durchfluteten Album weiß erstmals durch Understatement zu überzeugen, was sich – wie in ‚We No Who U R‚ beispielsweise – auf die den Sänger eng umschlingende musikalische Begleitung auswirkt, erstmals seit Gründung der Band ohne Mick Harvey übrigens. Ob gerade dieser einen Bärenanteil am ausladenden Drama der modernen Bad Seeds hatte sei dahingestellt. Fakt ist, dass Theatralik auch so unterkühlt, sanft, aber gleichzeitig nicht zahnlos wie im ‚Higgs Boson Blues‚ ablaufen kann, der genau so sprachlos hinterlässt wie ‚Babe, I’m On Fire‚ vor zehn Jahren, aber doch mit ganz anderen Mitteln vorgeht. ‚Push the Sky Away‚ ist eine Neuerfindung, soweit sie für eine Qualitätsinstitution wie es die Bad Seeds sind möglich ist, es zieht Inspiration aus den Höhepunkten ihrer Diskographie und setzt sie – wie versprochen – zu etwas so in ihrem Klangkosmos noch nicht dagewesenen zusammen. ‚Push the Sky Away‚ ist Poesie für die Generation nach ‚Let Love In‚. ‚Push the Sky Away‚ ist das beste Album dieses vergangenen Jahres.

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