Oliver
Die niemals Nein zu einer Kooperation sagen könnenden Full of Hell und Nothing kultivieren mit When No Birds Sang in der Symbiose aus atmosphärischem Sludge Metal und verträumten Shoegaze ein rundes Album. Aber....
Altarage stellen das Korsett ihres vom Blackened Sludge infizierten Disso Death Metal-Mahlstroms wieder merklich enger, als auf Succumb: Beileibe kein Worst Case Scenario, doch Optimierungspotential bleibt auch so.
Noise putzt Kanonenfieber (nach dem starken Konzert-Mitschnitt Live at Dark Easter Metal Meeting) mit Hilfe von Produzent Kristian Kohle auf der U-Bootsmann EP potenziell für ein größeres Publikum heraus.
Sieben Jahre nach One Dark Silent Off treten Radian auf Distorted Rooms mit einer verspielten Nonchalance den Beweis an, dass man sich immer noch mühelos in der Elite-Liga experimenteller Klangkunst bewegt.
Bush-Leader Gavin Rossdale spendiert dem 18 Jahre alten The Best of '94–'99 mit Loaded: The Greatest Hits 1994–2023 ein leidlich notwendiges Update - das allerdings irgendwie doch beinahe das beste aus den widrigen Umständen macht.
Diese Krönung hat sich ein toller Atmospheric Black Metal-Jahrgang verdient: Austin Lunn unterstreicht die Vormachtstellung von Panopticon zum Ausklang von 2023 mit The Rime of Memory in beeindruckend massiver Imposanz.
Bittersüßer, dunkel verführender Indie-Dark Folk, durch einen Nebel aus Goth, Dark Wave und New Age-Postpunk durchzogen: Tim Smith wandert rund 12 Jahre nach dem Ausstieg bei Midlake mit seiner Frau Kathi Zung als Harp durch Albion.
Zwei Jahre nach Sorceress, ihrem subjektiv enttäuschendsten Album bisher, entfaltet Jess Williamson mit dem sanft entrückten Time Ain’t Accidental ihr zeitloses Potential nun jedoch stärker denn je.
Auf den letzten Metern von 2022 sorgten Rabbit mit Halo of Flies noch für ein kleines, aber nachdrückliches EP-Highlight. Kein halbes Jahr später legen sie mit dem nächsten Kurzformat Bardo adäquat nach.
Seit ihrem zweiten Studioalbum 2042 vor fünf Jahren haben sich Racetraitor die Zeit vor allem mit Split-Kooperationen vertrieben. Vielleicht klingt Creation and the Timeless Order of Things ja auch deswegen weniger wie ein schlüssiges Album, denn wie eine wild hetzende Szenen-Collage.









