Album
The Thing tun ein Jahr nach ihrem Debütalbum Here’s The Thing mit dem Zweitwerk The Thing Is weiterhin alles, um keinesfalls im Google-Algorithmus aufzutauchen - oder aus dem Indierock-Zirkus herauszuragen.
Zwischen pressetechnisch generiertem Feuilleton-Hype und daraus resultierendem Credibility-Groll haben The Last Dinner Party mit Prelude to Ecstasy ein schlichtweg tolles Debütalbum - wenngleich mit Luft nach oben - aufgenommen.
Nach seinem Ausstieg bei Blink-182 kann sich Matt Skiba endlich wieder ganz und gar auf das Alkaline Trio konzentrieren. Blood, Hair, and Eyeballs bestätigt dabei einmal mehr die von Is This Thing Cursed? inszenierte Annäherung an die alte Klasse.
As Spoken: Knoll lösen mit ihrem Drittwerk gar nicht nur jene Versprechen ein, die die mit Interstice (2021) und Metempiric (2022) gegeben haben haben - weil sie sich, in die pechschwarzen Untiefen jenseits des Grindcore stürzend, ein gutes Stück weit neu erfinden.
Charlie ist ein kleiner Alt. Count/ Indie Folkrock-Schatz, den man nur zu leicht übersehen kann - wiewohl er eigentlich heimlich das ganze Jahr über behutsam das Herz wärmen könnte.
Vier Jahre nach ihrem Debüt Tub of Lard schreiten die Veteranen von Eye Flys (auch ohne den ausgestiegenen Full of Hell-Gitarristen Spencer Hazard) mit ihrem selbstbetitelten Zweitwerk ansatzlos in den prägenden Fußstapfen eines überdeutlichen Leitsterns weiter.
Future Islands haben mit People Who Aren't There Anymore im weitesten Sinne zum siebten Mal mehr oder minder das selbe Album aufgenommen - diesmal damit aber dennoch mehr richtig gemacht, als meistens.
Wall of Eyes mag seinen Titel aus alten Radiohead-Tagen entlehnen, lässt The Smile aber endgültig über der Resteverwertung von angestauten Mutterschiff-Material zu einer runden Einheit für die Zukunft zusammenwachsen.
Παραμαινομένη (alias Paramainomeni) wirkt nach der triumphalen 2023er Trilogie aus Ψευδομένη , Τρωθησομένη und Ἀντιτιμωρουμένη in jeglicher Hinsicht wie der Beginn eines neuen, verdammt aufregenden Kapitels für Ὁπλίτης (alias Hoplites).
20 Jahre nach dem einen makellosen Run abschließenden, wohl unumkehrbar letzten tollen Album der Band, markiert Saviors (mit latentem Warning-Beigeschmack) nicht nur im Opener The American Dream is Killing Me die uninspirierte Rückkehr zu American Idiot für Green Day.










