Album
Derweil Jimmy Hamzey gefühlt abseits jeglicher Wahrnehmung ein neues Kapitel aufgeschlagen hat, macht Dauerveröffentlicher Liu Zhenyang mit dem zweiten Album von Ὁπλίτης (aka Hoplites) innerhalb weniger Monate aufmerksamkeitwirksam weiter - und emanzipiert sich auf Τρωθησομένη ein gutes Stück weit von den unbedingten Serpent Column-Vergleichen.
The Mars Volta greifen für Que Dios Te Maldiga Mi Corazon ausgerechnet auf das wenig originelle Motiv der Acoustic-Neubearbeitung zurück, um zu beweisen, dass im Material ihres selbstbetitelten Comebacks aus dem vergangenen Jahr doch ein gutes Album steckten kann.
Elemental Transcendence ist ein Ein-Mann-Projekt - von einem Isländer, der entgegen solcherlei Behauptungen übrigens weder Gunnar noch Danni heißt - von einer und From Within the Earth ein kaum adäquater betitelt sein könnendes Funeral Doom-Debüt von bedrückender Konsequenz.
Black Bay ist das Debütalbum des seit 2001 bestehenden, um Mogwai-Mann Stuart Braithwaite formierten schottischen (und nur im engsten Sinne auf diese stilistischen Eckpunkte festzumachenden) Postrock und Slowcore-Septetts Silver Moth.
Die Heimkehr in den zuverlässigen Komfortbereich: Marc Byrd und Andrew Thompson führen ihre Band Hammock mit Love in the Void aus dem Ambient zurück in den Post Rock (und darüber hinaus).
Der Autopilot im Heavy Metal-Hardrock-Thrash funktioniert: Metallica haben hinter dem potthässlichen Artwork von 72 Seasons ein potentiell (sehr) gutes 40-Minuten-Album zu einer solide auslaugenden 77 Minuten-Sitzung aufgeblasen.
Schon lange hat keine Band mehr mit ihren Promo-Fotos die Stimmung ihrer Musik derart adäquat eingefangen, wie das dem Midwest-Synthpop-Duo Lies zu ihrem selbstbetitelten Debütalbum gelungen ist.
Die von Tricky gebastelte Kollaboration When It's Going Wrong ist mehr oder minder als das Debütalbums seines Mündels Marta zu verstehen, auf dem das Duo die mit Fall to Pieces installierte Zusammenarbeit etwas deutlicher mit dem Spotlight auf die Polin auslegt.
Der derzeit durch England tourende Ryan Adams bastelt sich aus dem Material von (What’s the Story) Morning Glory? und einigen dazugehörigen B-Seiten seine eigene Tribute-Version des Oasis-Meisterwerks zusammen.
Die zeitliche Spanne zwischen zwei Veröffentlichungen wird immer länger, doch das qualitative Niveau bleibt (auch durch diese Geduld fordernde Maßnahme?) konstant hoch - und Rotten Sound mit Apocalypse eine Bank im Grindcore-Game.










