Album
Orville Peck hat zwei Jahre nach Show Pony für sein Major-Debüt Bronco das fetter gewordene Budget genutzt, um die Pop-feiernde Blockbuster-Version seiner in alle Richtungen offenen Country-Hybriden zu kreieren.
Privat auf ein Bier gehen muss man wohl trotz nachgereichter Erklärungen eher nicht mit den Jungs von Panzerfaust, musikalisch bleiben die Kanadier jedoch über alle Zweifel erhaben. Dabei sorgt The Astral Drain, das dritte Kapitel der The Suns of Perdition-Tetralogie, auch auf dieser Ebene für durchaus polarisierende Entscheidungen.
Darkthrone fahren mit ihrer ikonischen Frühphase weiterhin - diesmal sogar im artworktechnischen Sinne - Schlittschuh: Fenriz und Nocturno Culto spendieren Eternal Hails… aus dem Vorjahr mit Astral Fortress einen direkten Nachfolger.
Knapp eine Dekade lang war Eddie Vedders persönliche Diskografie brach gelegen, bevor sie 2021 mit dem Kooperations-Soundtrack Flag Day wieder einen Eintrag erfuhr. Nun folgt kaum ein Jahr später mit Earthling sogar das dritte Soloalbum der Pearl Jam-Stimme.
Von Earth to Dora zwei Jahre später ja nicht einmal die relative Aufregung um ein dazugehöriges Plagiats-Video geblieben. Dennoch schaltet E für Extreme Witchcraft im rockenden Gang auf den beiläufigen Autopilot zurück und vertändelt sich auf einem Niveau, das bereits The Deconstruction zu einem Schwachpunkt der Eels‘schen Diskografie gemacht hat.
Das (beschissene? geile? beschissen geile?) Artwork außen vor: Mephistofeles putzen die Songs von Barely Alive für ihr viertes Album Violent Theatre ein klein wenig im Studio heraus.
Ein absolutes Blackened Thrash-Filetstück aus Philadelphia und dem direkten Dunstkreis der ohnedies schon so großartigen Crypt Sermon: Daeva - sprich: "da-ay-vuh" -begeistern nicht nur, wie es der Titel verspricht, Through Sheer Will and Black Magic...
Das in vier Viertel sequenzierte Free LSD schließt als erstes Album von Off! seit acht Jahren formhalber in gewisser Weise den Kreis zu First Four EPs, will mehr noch aber vielleicht sogar das bewusstseinserweiterte Opus Magnum der Gang sein.
„I have never enjoyed writing or recording an album more than this“ diktiert Adam Turla - und tatsächlich erreicht Spell/Bound phasenweise sogar Höhen, die für Murder by Death in den vergangenen Jahren außer Reichweite gekommen zu sein schienen.
Brutus öffnen ihren zwischen den Post-Maßstäben des Rock, Metal und Hardcore liegendes Amalgam auf Unison Life für eine breitere Hörerschaft, ohne die Essenz ihres Sound zu verwässern. Und es gibt glitzernde Glockenspiel-Effekte!










