Reviews
Adriane Lenker vermengt auf Live at Revolution Hall eine „collection of performances and moments“ von drei Auftritts-Abenden in der titelstiftenden Location in Portland im vergangenen Sommer.
Chat Pile waren zwar auch im aktuell laufenden Jahr im Rahmen ihrer Cool World-Tour in Tilburg, pfeifen aber in Sachen Diskografie-Update auf die Aktualität und legen erst einmal Live at Roadburn 2023 auf. Passt!
"I used to think there was something to protect, but there is nothing": Keine zwei Jahre nach ihrem bisherigen Schaffens-Zenit Disaster (2023) erklimmen Ostraca auf der EP Eventualities ohne Netz und doppelten Boden sogar noch eindrucksvollere Sphären über dem Screamo-Horizont.
Open ing Night für ein weiteres Rebranding: „The band formerly known as Tim Kinsella & Jenny Pulse, & before that as Good Fuck, have changed their band name one last time to Kinsella & Pulse, LLC, because this is, after all, show biz.“
Zum (inzwischen schon im Rückspiegel liegenden) zehnjährigen Jubiläum ihres besten Studioalbums versammeln Everything Everything die vier B-Seiten der Single-Auskoppelungen von Get to Heaven.
“Weapon X! Straight edge! Fuck you!”, oh ja! Die Knocked Loose-Splittergruppe hat (nach der Kooperation mit World of Pleasure und einer ersten Kostprobe 2022) endlich Zeit für eine Weapon X Demo 2.
Als Intermezzo während der mit One Assassination Under God - Chapter 1 begonnenen Album-Reihe veröffentlicht Marilyn Manson die (von der B-Seite As Sick as the Secrets Of - Sleep flankierte) Standalone-Single In the Air Tonight.
Die Summe der Vereinzelung ist kein Titel, der auf eine „Gemeinsam ist man weniger alleine“-Romantik schließen lässt, sondern die in gehende Fortsetzung der sozialkritischen Ader des 2022er-Solodebüts Die Neue Heiterkeit.
Keine Sorge: Sam Sparks schwenkt wohl nicht von seinem abonnierten Album-Release-Tag am 1. Jänner ab. Aber eine EP - Bubblegum - ist vor dem Nachfolger zu Bugs Forever schon drinnen.
Mit Hollow hat sich Sivert Høyem in Form einer fabelhaft wehmütigen Ballade von 2024 verabschiedet - 2025 begrüßte er dagegen mit der Aufbruchstimmung des gefällig-erhabenen Midtempo-Poprock Love vs. The World. Das dazugehörige Album Dancing Headlights bewegt sich nun in der Komfortzone dahinter.










