Das Jahr in Platten mit: Amber Arcades

von am 16. Dezember 2016 in Adventskalender 2016, Featured

Das Jahr in Platten mit: Amber Arcades
© Nick Helderman

R.E.M. und Luna treffen sich in Saint Etienne um im Stereolab nach neuen Formeln für den perfekten Pop Song zu forschen. Das Ergebnis ist saucool!“ attestiert Cis von Crush in unserem Adventskalender dem hochgelobten Fading Lines von Amber Arcades. Und tatsächlich ist das Debütalbum von Annelotte de Graaf ein wandelbarer Triumpfzug von einem mal aufgeweckten, mal traumwandelnden Indie-Popalbum geworden, dass einem nicht nur den Sommer retten kann – sondern ganz generell die Sonne im Herzen aufgehen lässt. Ein wunderbares Stück Musik!

chris-cohen-as-if-apart1. Chris Cohen – As If Apart

Mein Gitarrist Mike hat diese Platte einmal im Van aufgelegt, und es hat mich den Rest der Fahrt einfach fasziniert, herauszufinden, was in der Musik die ich höre passiert. Sie ist nicht mal besonders seltsam, oder atonal oder so. Es ist alles einfach so subtil, und es hat ewig gedauert, bis ich es durchschaut habe. Melodien wiederholen sich, überschneiden sich, kommen wieder. Nach zehn Durchgängen oder so, hat alles einfach Sinn gemacht, und da war es noch beeindruckender. Ein wunderbares musikalisches Puzzle.

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weyes-blood-front-row-seats-to-earth2. Weyes Blood – Front Row Seats to Earth

Diese Platte wurde sogar von Chris Cohen (siehe oben) produziert. Sie ist zu einem epischen, wunderschönen Werk voll 70er-Balladen geworden, mit genügend moderner Produktion und subtilen Synth-Sounds, dass sie auch heute relevant ist. Perfekt für die Winterzeit, würde ich sagen, für Spaziergänger über weite, verschneite Landschaften.

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quilt-plaza3. Quilt – Plaza

Ich bin hier nicht wirklich objektiv, weil das gute Freunde von mir sind, Shane und Keven von Quilt haben auch auf meinem Album gespielt. Aber diese Platte ist einfach der Wahnsinn, ihre beste bisher. Es geht in alle Richtungen, von eleganten Fleetwood Mac Jams, über Honky-Tonk-Folk zu epischen Violinen-Soundlandschaften.

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teleman-brilliant-sanity4. Teleman – Brilliant Sanity

Dieses Album bringt immer das breiteste Grinsen auf mein Gesicht. Es ist super catchy und poppig, aber nicht die Art von Pop die man oft im Radio hört. Da ist etwas zu seltsames und queeres daran. Das ist genau der Grund, warum ich es liebe. Das beste Gegenmittel gegen Winterdepressionen.

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ulrika-spacek-the-album-paranoia5. Ulrika Spacek – The Album Paranoia

Meine liebste „heavy“ Veröffentlichung des Jahres. Ein bisschen wie die Verbindung zwischen Deerhunter und Sonic Youth, die für mich alle in Ordnung gehen. Die Songs tendieren dazu, lange, heavy, groovy Jams zu sein, die sich langsam aufbauen und sich in (noisige) Pop-Songs verwandeln, bei denen man sogar mitsingen kann. Toll für lange fahrten.

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Photo Credit: Nick Helderman Photography: Facebook | Website | Instagram | Blog

Many Thanks to Amber Arcades / Annelotte for participating!

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