Suche nach: Art Brut
Das Fleshwater- und Vein.FM-Splitterprojekt Living Weapon destilliert die Vorgabe seiner 2021er EP Paradise auf dem Debütalbum Death in the Family primär auf die pure Funktionalität.
Bryan Devendorf (The National, Pfarmers, LNZDRF) und Kevin Carlisle (Goodbye Geminin) starten ihre eigene Pool Season - "a studio project of electronic instrumentals (augmented by brass, guitar, percussion & drums) inspired by their shared love of synth pop of the late 70's and 80's".
Angesichts seiner Widmung klingt es wohl regelrecht zynisch, im Falle von Won't Be Disgraced vom ersten Lebenszeiten von God's Hate seit deren zweitem Studioalbum vor über fünf Jahren zu sprechen.
Dieser Band könnte trotz eines ambivalenten Auftritts in Wien eine große Zukunft blühen: Die TikTok-Sensation namens Deftones scheitert mit viel Routine weder an einem mediokren Auftrittsort, noch an ihren Fans.
Was macht es schon, dass die Australier seit zehn Jahren kein brauchbares Album mehr veröffentlicht haben? Nichts - wenn Wolfmother ihre Rolle als Legacy Act in den ausverkauften Kasematten mit erkennbarer Freude annehmen!
Ob der unerwarteten Wiedersehensfreude fällt es beinahe weniger ins Gewicht, dass Cautionary Tale eine dezente Enttäuschung darstellt: Zehn Jahre nach Debüt Album Tannhäuser Gate haben Sex Prisoner endlich die Zeit für ein zweites Studioalbum gefunden!
See No Evil setzen auf Unleveled - noch deutlicher, als auf ihrer Debüt EP Damnatio Memoriae im Vorjahr bereits - auf die Macht der Kooperation.
Pious Impiety kommt (als nominell überhaupt erste EP der texanischen Slam Institution) defacto aus dem Nichts - und nutzt sein Überraschungsmoment auch darüber hinausgehend wohl nahezu ideal.
Selbst ein an sich so drastischer Evolutionsprozess, wie In Grief or in Hope ihn an sich vollzieht - und wie er nach dem brillanten A Chaos of Flowers von 2024 nach dem Katalysator OST wohl auch notwendig war - geschieht innerhalb des BIG|BRAVE-Kanons absolut organisch und ansatzlos.
Mal Criado mögen - zumindest dem Namen nach - schlechte Manieren haben, aber eben auch die richtigen Vorbilder - wie Ni Todo La Tierra Entera, das Debütalbum der Band aus Vancouver, beweist.




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