Suche nach: Art Brut
Poison the Well ist mit Peace in Place nach 17 Jahren ein nahezu ideales Comeback gelungen - vielleicht sogar das Album, auf das man als Fan seit 23 Jahren gewartet hat? Indem es das Werk ist, das Versions nicht sein konnte, bieten das Kerntrio Jeffrey Moreira, Ryan Primack und Chris Hornbrook - im Studio ohne Gitarrist Vadim Taver und Bassist Noah Harmon arbeitend - jedenfalls ein ideales Bindeglied zwischen den beiden Converge-Platten von 2026 an.
Die für Emo-Schmissigkeit sorgende Klargesang-Attacke in der Herold-Single Violins hat, mag sie auch nur wenige Sekunden gedauert haben, im Vorfeld von This Is Goodbye... für Besorgnis bei einigen Fans geführt: Suchen Chamber etwa den verweichlichenden Spagat zur anbiedernden Massentauglichkeit?
Sooj ist der Zusammenschluss des Duster-Duos Clay Parton und Canaan Amber mit Matt Cagle alias Dirty Art Club. Ihr aus dem Nichts kommendes Debütalbum Crusher will sich jedoch nicht wirklich als brüderlicher Hybrid der beiden Projekte positionieren.
World I Hate fackeln nicht lange und eskalieren mit ihrem Zweitwerk Total Nuclear Annihilation von Null auf Hundert gehend in jene Schneise, die Years of Lead vor fast drei Jahren zwischen Nails und frühen Trash Talk geschlagen hat.
Im Windschatten der Kooperation HAYWARDxDÄLEK malen Dälek „a fiery portrait of life and resistance in fascist America“ und destillieren mit Brilliance of a Falling Moon ihr bisher vielleicht direktestes Album überhaupt.
Das Artwork nimmt es vorweg: HCPM, das Debütalbum von Killing Pace, ist ein plastischer ausformuliertes Update der fabelhaften selbstbetitelten EP von 2022. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Gunship machen mit Tell Me When the World Stops Ending Bock auf John Carpenter’s Toxic Commando - und liefern nach mal mehr, mal weniger gelungenen Coversongs endlich wieder einen hauseigenen Ohrwurm.
Man kann sich auch ohne großes Hintergrundwissen ein paar elementare Dinge über das ominöse Quartett Giallo anhand ihres Debütalbums Tenebrarum zusammenreimen. Etwa, dass die Filmfans schon wütend waren, bevor Minneapolis zum politischen Brennpunkt der USA wurden.
Die Franzosen Glassbone festigen mit Ruthless Savagery den hervorragenden Ruf, den sie sich mit Deaf to Suffering (2024) im brutal an die Grenzen des Hardcore gehenden Death Metal erarbeitet haben.
Während man selbst eher mit einer Danny Brown-Kooperation gerechnet hätte, spalten Knocked Loose ihre Basis stattdessen mit einem prominenten Denzel Curry-Feature auf dem polarisierenden Hive Mind. Auch gut!










