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Zugänglich wie nie, doch James Blake kann nicht aus seiner melancholischen Haut: Auf Friends That Break Your Heart befindet sich der Engländer auf existenzieller Sinnsuche jenseits des privaten Beziehungsglücks.
Intimes Storytelling statt megalomanischen Bombast: Nach zwei rehabilitierenden Werken im pompösen Glamor-Stadionrock haben The Killers mit Pressure Machine gewissermaßen ihr Nebraska aufgenommen.
Frank Carter bietet sich und seine Rattlesnakes mit dem konsensfreundlichen Punkrock von Sticky endgültig dem frühabendlichen Festival-Programm feil, und wird seinen Job dort auch mit viel Effizienz erledigen.
Dass Esao Andrews für das Artwork von A Dream About Love verantwortlich zeichnet, ist nicht offensichtlich. Das passt, weil auch Circa Survive sich auf ihrer ersten EP seit The Appendage vor elf Jahren einem überraschenden stilistischen Paradigmenwechsel verschreiben.
Zwei Jahre nach der sehr okayen, aber auch zu egalen EP Blood Harmony hat der vielbeschäftigte Finneas Baird O’Connell Zeit für sein sehr okayes, aber zu egales Debütalbum Optimist gefunden.
Blue Bannisters (ehemals Rock Candy Sweet) ist ein Grower als Abnabelung von Jack Antonoff samt dem angehängten Sammelbecken bisher ausgesparter Songs, oder: ein wunderbares Lana del Rey-Album mit Schönheitsfehlern.
Ein Metal-Blockbuster: Trivium setzen ihren seit The Sin and the Sentence eingeleiteten Weg zurück zur alten Stärke auf In the Court of the Dragon nur 18 Monate nach dem guten, aber zu wenig nachhaltigen What the Dead Man Say so überzeugend wie lange nicht fort.
Die barrierefrei gehaltenen Songs von Coldplay tragen nun wahlweise sogar Emojis als Titel. Doch auch sonst fühlt sich Music of the Spheres wie eine universell funktionieren sollende Anbiederung an möglichst viele Märkte an.
Shootingstar Sam Fender konzentriert seine Musik des größten gemeinsamen Nenners auf Seventeen Going Under und wiegt harmlosen Eklektizismus mit Ambition sowie barrierefreier Kompetenz auf.
A.A. Williams bleibt im Jahr nach ihrem umwerfenden Debütalbum Forever Blue dem Reininterpretieren beschäftigt: nach den Songs from Isolation beschäftigt sie sich auf Arco nun noch einmal mit dem Material ihrer selbstbetitelten ersten EP aus dem Jahr 2019.










