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Klangen sie bisher vor allem immer so, als würden sie sich und ihren technischen Death Metal selbst zerfleischen, vertilgen und verdauen Pyrrhon auf Abscess Time nun auch dezidiert ihr Umfeld.
Im Leben von Hunter Hunt-Hendrix hat sich zuletzt einiges verändert - und auch Liturgy arbeiten konsequent daran, mittels Antigone im Windschatten der jüngsten Studioplatte H.A.Q.Q. in die Zukunft des Bandprojektes zu blicken.
Nur LINGUA IGNOTA hat derart zuverlässig zu jedem Bandcamp-Friday neues Material im Angebot, wie Marissa Nadler. Diesmal liefert dies dem geneigten Fan die EP Moons - welche sich dann sogar doch auch einmal endlich ein wenig von der angestammten Komfortzone der Chanteuse aus Boston entfernt.
Erst unlängst hat Cover Two ja erst daran erinnert, dass Joan As Police Woman bei der Selektion von Fremdinterpretationen nicht unbedingt den einfachsten Weg geht und auch keine Angst davor hat, sich unkonventionell am Ausgangsmaterial zu verheben. Was sich so nun auch beim Beatles-Klassiker Let it Be nachhören lässt.
Éons ist wohl eines dieser megalomanischen Alben, nach denen sich die urhebende Band guten Gewissens trennen könnte, und dennoch ihren mystisch umworbenen Instant-Platz in den Geheimtipp-Annalen der Musikgeschichte gesichert hätte.
Nicht, dass die vergangene Dekade derart gut zu Wire war, dass es ein Zusammentragen etwaiger Ausschussware gebraucht hätte. Diese gibt es nun in Form von 10:20 zum Record Store Day gewissermaßen dennoch - was erstaunlicherweise absolut okay geht.
Fit for an Autopsy-Gitarrist und Szene-Produzent Will Putney reaktiviert seine (seit der ersten EP From the Unforgiving Arms of God von 2017 mittlerweile personell leicht veränderte) Allstar-Kombo End für deren ersten Langspieler Splinters From an Ever-Changing Face.
Die personelle Abspaltung von Gatecrepper ist in trockenen Tüchern, die abgesagte Tour mit Corrosion of Conformity auf 2021 verlegt und das vierte Studioalbum steht in der Pipeline. Da bleibt also Zeit für Spirit Adrift, um die Angel & Abyss EP einzuschieben.
Hip gemeint, aber unausgegoren: Die schon lange dem Rapgame zugeneigten Hardcore-Rabauken von Trash Talk haben Squalor von Kenny Beats produzieren lassen.
Ihre (Europa-)Tour im Frühjahr mussten Cloud Rat ja absagen, nun spendiert das Trio (nach dem Start einer neuen Merch-Kooperation) zum Juneteenth jedoch mit Faster gleich einen neuen Song via Bandcamp.










