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Doolhof sind ein für das Roadburn 2019 geborenes Projekt von Aaron Turner, MC Dälek und Audio/Visual-Artist Dennis Tyfus - ihre (nomen ist omen) labyrinthische Soundcollage aus Noise-, Drone-, Industrial-, Dark Ambient- und Spoken Word-Versatzstücken gibt es nun als Download via Sige Records.
Auch wenn es natürlich längst klar ist, dass man subjektiv mit der musikalischen Entwicklung von Jason Aalon Butler seit dem Ende von letlive. abseits der Pressure Cracks wenig anfangen kann, bleibt es faszinierend, wie belanglos er sich mit Fever 333 dem austauschbaren Massenmarkt anzubiedern versucht. Einsatz: Supremacy.
Zum 50 jährigen Bestehen der legendären Electric Lady-Studios startet ein Liveset der Raconteurs eine Reihe an Jubiläums-Veröffentlichungen, auf dem sich Brendan Benson, Patrick Keeler, Jack Lawrence und Jack White in absoluter Bestform zeigen.
Wenn das Cover-Artwork mehr ungestüme Energie besitzt, als die Musik dahinter: Die prolongierte Supergroup Fake Names um drei verdiente 80er-Helden und ihren Refused-Sänger spielt auf dem selbstbetitelten Debüt harmlos-netten Power Pop/ Punkrock.
Converge-Frontmann Jake Bannon legt im Verbund mit seinen Wear Your Wounds-Kumpels Sean Martin und Mike McKenzie, sowie der Rhythmusgruppe aus Jon Rice und Greg Weeks auf dem Umbra Vitae-Debüt Shadow of Life eine nonkonformistische Definition von Death Metal vor.
Black Death War Metal mit Supergroup-Power: Black Curse - ehemals rund um die Gründung 2015 noch: Maliblis - knallen auf ihrem Debütalbum Endless Wound über den nur temporären Hype hinaus.
Nicolas Jaar überrascht ohne Vorlaufzeit mit seinem ersten Album unter eigenem Namen seit knapp vier Jahren - aber nicht mit dem elektronischem Ambient, der nur auf den ersten Eindruck verkopft wirken könnte: Cenizas ist eine weiche, intuitive Fantasie, ein aus der Asche wachsender Organismus.
Hilary Woods gebiert zwei Jahre nach ihrem Solo-Debüt Colt mit Birthmarks ein formloses Wesen, das dem experimentellen Folk und neoklassischem Darkwave eine kammermusikalische, postindustrielle Ambient-Dreampop-Note verleiht. Oder so.
Nach den beiden digitalen, ohnedies ebenfalls sehr reduziert inszenierten Singles To the Wind und Gather My Thoughts aus dem vergangenen Jahr findet Chris Cresswell mit Feel sogar noch intimer zum minimalistischen One Week Record zurück.
Trotz potenterer Epigonen wie Frontierer oder Callous Daoboys ist die überlebensgroße Lücke, die die Mathcore-Pioniere The Dillinger Escape Plan vor knapp drei Jahren hinterlassen haben (natürlich und zwangsläufig) immer noch ungefüllt.










