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Alice In Chains kehren für Rainier Fog knapp 22 Jahre nach dem selbstbetitelten Schwanengesang mit Layne Staley nach Seattle zurück: Ein Tribut im selbstreferentiellen Sound an die eigene Vergangenheit sowie an verstorbene Weggefährten.
Alice In Chains nehmen jedweden Ansatz von Nostalgie wertkonservativ in die Mangel: Das Klassiker-Fließband der Institution um Jerry Cantrell läuft kurz vor dem Release des sechsten Studioalbums ohne jede Abnutzungserscheinungen.
"The devil put dinosaurs here/ Jesus don't like a queer/ No problem with faith/ Just fear" heißt es im Titelsong der zweiten Platte im zweiten Leben von Alice in Chains. Neben dem schmerzhaften Blick in das destruktive Innere ihrer Seele erlaubt sich die Seatle-Legende diesmal auch politische und religionskritische Texte.
An You Fail Me - und damit einem der fiesesten Hassbatzen aller Zeiten - müsste sich eigentlich sogar selbst der ausgewiesene Cover-Meister Jordan Olds verheben. Doch dafür setzt er den Hebel mit Blood Vulture einfach zu smart an.
Mit Chameleon haben Trauma Ray vor knapp zweieinhalb Jahren den seit ihrer Bandgründung 2018 stetig aufgebauten Szene-Hype zumindest souverän bestätigt. Dort macht die EP Carnival nun ansatzlos weiter.
Thou legen aktuell ja eine Pause auf unbestimmte Zeig ein, weswegen die Splittergruppe Big Garden eineinhalb Jahre nach ihrem 2023er-Debüt To the Rind die Zeit gefunden hat, um mit der EP 2 Hot Faces Are Better Than 1 nachzulegen.
Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 20 bis 11.
Die Geschichte hinter dem (so passend betitelten) Miltown-Debüt Tales of Never Letting Go ist, bei aller Liebe, doch ein wenig interessanter, als die durchaus (sehr) gute Musik dahinter.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.
Schluß mit lustig: Two Minutes to Late Night-Host Jordan Olds reflektiert auf Die Close, dem jenseits seiner humoristischen Gwarsenio Hall-Entertainment-


![Alice in Chains, Mother’s Cake [30.06.2018: Arena, Wien] Alice in Chains, Mother’s Cake [30.06.2018: Arena, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2018/07/Alice-in-Chains-Live-1-e1530543879250.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)







