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Es zeugt nicht alleine von purer Hartnäckigkeit, wenn man wie Codespeaker fünf Jahre an einem Debütalbum arbeitet, das sich letztendlich in jenem entwicklungsresistenten Genre verortet, in dem Cult of Luna seit einer Dekade gefühlt ohnedies alles essentielle im Alleingang erzählen.
Die Prognose, dass die nächsten Schritte von Trish spannender werden könnten, als jene von Quiet Commotion, wird mit dem kein halbes Jahr nach dem Debüt erscheinenden Zweitwerk Obscure World zu einem handfesten Paradoxon.
(Weniger) Country (mehr) Rock: Fünf Jahre nach ihrem Durchbruchsalbum Highway Queen hat Nikki Lane dank Josh Homme mit Denim & Diamonds ihr viertes Studioalbum fertiggestellt.
Dümmer als der Artwork-Disclaimer sind nur manche der platten Klischee-Texte von FM. Trotzdem toll, was Ryan Adams da als drittes Album des Jahres 2022 - und Mittelteil der mit Romeo & Juliet begonnenen Trilogie - aus den Archiven gefischt hat.
Der Ausblick ließ Schlimmes befürchten: Nach Chris startet Ryan Adams mit Romeo & Juliet schon die nächste Trilogie, abermals in potentiell auslaufender Doppelalbum-stemmender Überlänge. Das Ankommen überrascht dann aber - im (neben Wednesdays) besten Werk des in Ungnade gefallenen Kaliforniers seit Ashes & Fire.
Was den einen ihr Smile oder Eros ist, ist für andere A Thousand Miles Of Rope. Oder: „Before there was Danza, A Dark Orbit, Glass Cloud, Emmure and Frontierer…there was KNIVES!“.
Als hätte man das 122 Minuten dauernde Dreifach-Mammutalbum American Heartbreak knapp zwei Monate nach seinem Erscheinen bereits verdaut, legt Zach Bryan in Form von Summertime Blues bereits neues Material vor.
Vielleicht ist Gelb ist das Feld ist mit knapp einer Stunde Spielzeit eine Spur zu lange ausgefallen, und hat unter seinen 14 Tracks zumindest auf den ersten Blick auch keine erschlagenden Konsen-Über-Hits parat. Gerade als Ganzes bündeln Bilderbuch so aber auch sicherlich das hippe Sommeralbum 2022.
DIIV blicken nach den ausgegrabenen Demo-Skizzen zu (dem demnächst als Jubiläumsversion neu aufgelegten Debütalbum) Oshin, Is This Are und Deceiver mittels der Compilation Sometime / Human / Geist weiter(hin) zurück in die Vergangenheit.
Kein Grund zum Fluchen: Fontaines D.C. kehren auf Skinty Fia in ihre Heimat zurück um die Erkenntnisse zu übersetzen, die rund um das zwei Jahre alte A Hero's Death die Perspektiven erweiterten.










