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Mark Kozelek bleibt 2023 praktisch ungefiltert produktiv. Doch während die Stafette an eigenen Singles jüngst einen qualitativen Abwärtstrend nahm, wirkt das eingeschobene Cover Runaround nun durchaus wieder erfrischend unbeschwert.
Vulgar Display of Power, perfekt als effektive Gym-Rage-Banalität: Die brutalen Death Slamer von Sanguisugabogg rufen zwei Jahre nach ihrem Debut Tortured Whole ihr Potential auf Homicidal Ecstasy mit bestimmter Mine, verlagertem Gewicht und Nu Metal-Schwung ab.
Drei Jahre nach ihrer ersten Demo 2020 haben Oceanlord mit Kingdom Cold ein enorm vielversprechend im Stoner, Doom und psychedelischen Hardrock - „Stoner Gloom Rock“ - schipperndes Debütalbum aufgenommen.
Pearl Jam veröffentlichen endlich Give Way, ihren legendären Live-Mitschnitt vom 5. März 1998 im Melbourne Park, auf ganz offiziellem Wege - dies aber auch mit ziemlich ambivalentem Beigeschmack.
James Hamzey (Bimetal Collector, Whitewalker) hat nach dem prolongierten Ende des schon jetzt legendären Serpent Column-Zyklus als Theophonos gewissermaßen eine Solo-Plattform erschaffen, die mit Nightmare Visions nun den Nährboden für abgründige Traumlandschaften aussät.
Der Missing Link zwischen Ashenspire und Black Country, New Road? Maruja versammeln auf der EP Knocknarea zur Urteilsbildung jedenfalls ihre seit 2022 veröffentlichten drei Singles Blind Spot, The Tinker sowie Thunder, und ergänzen diese durch das neue Stück Kakistocrazy.
Physisch exklusiv für den zum Unding verkommenden Record Store Day veröffentlicht, praktisch unmittelbar darauf aber auch digital verfügbar gemacht: Become bietet fünf Überbleibsel des Beach House-Opus Magnum Once Twice Melody.
Spätestens durch Raging Bull’s Jaw, eine weitere ohne großes Tantam veröffentlichte Single, stellt sich nun wirklich die Frage, ob Mark Kozelek sich nicht lieber einem neuen Sun Kil Moon-Album (und damit natürlich auch einer breiteren öffentlichen Aufmerksamkeit) stellen sollte.
Das (ehemalige) Gaerea-Doppel Guilherme Henriques (guitar, vocals) und Pedro Soares (drums) nimmt mit seinem Zweitwerk Disintegrate Feinjustierungen auf dem 2019 mit Lone vorgestellten Funeral Death Doom vor.
Die Verpackung verspricht assoziativ insgeheim ein neues Run the Jewels-Album, doch tatsächlich servieren Darkthrone hier die sogenannte Original-Version der gerne unter Wert verkauften Skurrilität Goatlord.










