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Mäandernde Tightness ohne Fokus in Zeiten der Pandemie-Frustration: Matt Pike hat in seiner Garage in Portland mit einer Riege an Gästen das offizielle Soloalbum Pike vs The Automaton eingespielt.
Bei der enormen Veröffentlichungswut, die Fucked Up gerade in den vergangenen zwei Jahren an den Tag legen, kann man leicht den Überblick verlieren. Aktuell gilt es vor allem das Jubiläum von David Comes to Life weiterzufeiern - nach dem entsprechenden Livealbum nun auch mit der Compilation Do All Words Can Do.
Franck Hueso hat mit Leather Terror ein relativ überraschungsarmes, konsenfreundlich auf Nummer-Sicher gehendes Carpenter Brut-Album rund um seinen Protagonisten Bret Halford als Serienkiller aufgenommen. Er macht damit aber nicht nur alles richtig, sondern vielleicht sogar um das kleine Quäntchen besser, als auf Leather Teeth von 2018.
Heidi Withington Brink (Bass), Julie Simonsen (Drums), Sara Helena Nørregaard (Guitar) und Vocal-Monstrum Rikke Emilie List lassen Call Down the Sun auf der Basis des zwei Jahre alten Debütalbums Puritan Masochism zur erhofften Death-affinen Doom-Metal-Urgewalt erblühen.
Durch die Rückkehr von Chris Wollard und die revitalisierende Integration seines Ersatzmannes Chris Cresswell visieren Hot Water Music alte Stärken an - obwohl das Songmaterial von Feel the Void dabei nicht immer mithalten kann.
Vier Jahre nach dem Abschluss der De Doden Hebben Het Goed-Trilogie öffnen Wiegedood mit There's Always Blood at the End of the Road ein enorm aggressives Ventil für ihren Black Metal.
Der Beginn der dritte Ära von Deathspell Omega fordert existenzialistisch heraus - doch nicht wie erwartet die Toleranzgrenzen des Avantgarde Black Metal an sich, sondern jene der eigenen Fanbasis: Wie verträglich dürfen die betont unverträglichen Franzosen sein?
Never Let Me Go ist nach knapp neun Jahren Auszeit wahrer Balsam für das Fanherz, über allen zweckoptimistischen Erwartungen: Das stärkste Album seit Meds fühlt sich vor allem endlich wieder wie ein richtiges Placebo-Album an.
Nach dem auf Nummer sicher gehenden Fanpleaser-Recycling Primeval (2020) setzen Venom Prison ihren vom Hardcore kalibrierten Melodic Death Metal auf Erebos bewussten Wachstumsschmerzen aus.
Sweet Jane war seinerzeit ein enormer Karriereboost für Geschwister-Band aus Toronto, nun covern Cowboy Junkies auf Songs of the Recollection Material von David Bowie, den Rolling Stones, Neil Young oder The Cure: Eine sichere, unspektakuläre und wenig Aufregung wecken dürfende Angelegenheit.










