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Bei ihrem letzten Gastspiel zog Emma Ruth Rundle wegen der ein paar Meter weiter auftretenden Chromatics unfairerweise den Kürzeren. Nicht nur mangels sonstiger Konzert-Alternativen an diesem Juli-Abend ist ihr Gastspiel im Porgy & Bess nun allerdings unbedingtes Pflichtprogramm.
Neoklassizistischer, kammermusikalischer Ambient in purer Schönheit: Átta klingt wohl genau so, wie man sich die Rückkehr von Sigur Rós nach dem Ausstieg von Schlagzeuger Orri Páll Dýrason und der Rückkehr von Kjartan Sveinsson im Grunde erwarten konnte.
Exakt ein Jahr nach Teil 1 bescheren die unfehlbaren australischen Funeral Doom-Gottheiten von Mournful Congregation die Fortsetzung ihres zweiteiligen Konzeptwerkes: The Exuviae of Gods: Part II.
Die zugegebenermaßen/ unverdienterweise ein wenig in Vergessenheit geratenen No Devotion sind mittlerweile auf die Trio-Besetzung geschrumpft, kehren sieben Jahre nach der vermeintlich einmaligen Zusammenkunft Permanence durch No Oblivion aber unerwarteterweise mit einem Zweiwerk zurück, das erstaunlich gefestigt, voll und selbstsicher in sich ruhend wirkt.
Neun Jahre nach Antiphon sind Midlake noch weiter vom Progressive Folk zum psychedelischen Rock gewandert - For The Sake of Bethel Woods hat insofern kaum mehr etwas mit den verschiedenen Phasen der Tim Smith-Ära gemein.
Als Nachfolger der 2018er-Monumentalität The Incubus of Karma hat die lebende Doom-Legende Mournful Congregation eine zweiteilige EP-Reihe auserkoren. The Exuviae of Gods - Part I bietet dabei neben zwei neuen Songs auch eine Neuaufnahme von Material aus dem Jahr 1995.
| HM | Kurzformate | 50 – 41 | 40 – 31 | 30 – 21 | 20 – 11 | 10 – 01 |
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Sermon of Flames müssen sich auf I Have Seen the Light, and It Was Repulsive für prägnante Songtitel und einen stilistischen Spagat samt genüsslich verinnerlichtem Dehnungsschmerz nicht verbiegen.
Drei Jahre nach Combat Sports veröffentlichen The Vaccines ihr durch Covid länger als gedacht hinausgezögertes fünftes Studioalbum Back in Love City - ein eskapistisches Konzeptwerk über eine utopische, Gefühle als revitalisierende Währung Stadt nach dem Vorbild von Los Angeles und Co.
Hinter der beinahe konfrontativen Artwork-Wahl von Half a Human scheint sich eine weitestgehend diplomatische - oder eher auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart mäandernde - Agenda zu verbergen.

![Emma Ruth Rundle, William Fowler Collins [25.07.2023: Porgy & Bess, Wien] Emma Ruth Rundle, William Fowler Collins [25.07.2023: Porgy & Bess, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0936.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)








