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Blood Incantation kommen all jenen, die in der Band eine bessere Death Metal als Ambient-Gruppe hören, mit dem die Dualität ihres Wesens ganzheitlich verbindenden Luminescent Bridge zumindest auf halbem Wege entgegen.
Seit 2014 sind Mclusky bereits wieder aktiv - wovon auch der Live-Mitschnitt Gateway Band Zeugnis ablieferte. Nun gibt es mit der „Doppel-A-Seite“ Unpopular Parts of a Pig und The Digger You Deep (nebst dazugehöriger Doppel-B-Seite) aber auch erstmals neues Material.
Evan Felker ist nüchtern geworden und hat in die Arme seiner Frau ebenso zurückgefunden, wie zu seiner Band - die seit ihrer Wiedervereinigung so erfolgreich wie nie zuvor auftritt. A Cat in the Rain speist sich nun nicht nur aus diesem Prozess, sondern krönt ihn auch ein klein wenig.
Zwischen End und It’s Never Going to Stop liegen für Explosions in the Sky endlose Postrock-Welten, wenngleich deren mystische Gipfel diesmal nur am wundervollen Artwork erklommen werden.
Da klauen Big Thief doch ihrem derzeit eigentlich wieder seine Solo-Karriere forcierenden Gitarristen Buck Meek mittels des famosen Single-Doppels aus Vampire Empire und Born For Loving You kurzerhand das Spotlight!
Zwei Jahre nach Your Time to Shine nehmen Monolord mit der zwei Songs umfassenden EP It’s All the Same wieder ihre hochqualitative Wanderung im traditionellen Doom Metal auf.
Nach dem ambivalent aufgenommenen Doppel aus dem Bluegrass-Ausflug Long Violent History sowie dem Puristengift-Experiment Can I Take My Hounds to Heaven? bleibt Tyler Childers seiner unorthodoxen Album-Auffassung mit Rustin' in the Rain primär nur noch hinsichtlich der Spielzeit treu.
Mit Warpaint-Schlagzeugerin Stella Mozgawa als sporadische Unterstützung hat Courtney Barnett den Soundtrack zur Dokumentation Anonymous Club aufgenommen und zum Quasi-Album End of the Day weitergedacht.
Der Anfang der Show verspätet sich zwar leider, dann liefert das vom Booking Head In Clouds fein zusammengespannte Triumvirat Gyfth, Thosar und Hexis im situationselastisch solide gefüllten Sub aber punktgenau ab.
Spät, aber doch, servieren auch die Metalcore-Überlebenden Misery Signals mit Live in Isolation noch ein Highlight der Pandemie-Streaming-Ära - auf Bandcamp oder als visuell ästhetische Abrissbirne.









![Hexis, Thosar, Gyfth [10.09.2023: Sub, Graz] Hexis, Thosar, Gyfth [10.09.2023: Sub, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2023/09/image0-1.jpeg?resize=205%2C205&ssl=1)
