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Auch wenn Hebi Katana mit ihrem Tokyo Samurai Doom vielleicht keine Originalitätspreise im gefühlten Umfeld von Regain Records verdienen, kann es durch die Live Demo at Wildside nicht schaden, mal nebenbei auch endlich an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass die Band Anhängern von Mephistofeles, Ibliss und Co. durchaus Freude machen sollte.
Das Lovecraft Sextet zelebriert auf der limitierten 7“-EP Black†White zweimal seinen typischen Darkjazz-Black-Metal-Hybriden. Erwartungsgemäß toll - aber letztendlich auch nicht wirklich befriedigend entlassend.
Die dereinst gecancelten Whirr erleben in jüngerer Vergangenheit eine Renaissance. Muta und Blue Sugar werden daran nichts ändern. Das Single-Doppel gehört immerhin zum besten, was die Band bisher veröffentlicht hat.
Dream Pop, Shoegaze und Alternative mit einer Prise Trip Hop als sehnsüchtiger "love letter to 90s radio": Crushed sammeln die seit vergangenen Oktober veröffentlichten Singles und ergänzen sie durch drei neue Songs zur EP Extra Life.
Jener Song, der dem bis 2016 als Lynched formierten Quartett aus Dublin einst seinen neuen Namen hab, betitelt nun augenzwinkernd das dritte Album des irischen Folk-Malstroms: False Lankum.
Memento Mori, das Album nach dem Tod von Andy Fletcher, sieht sich mit Erwartungshaltungen konfrontiert, die nach Sounds of the Universe, Delta Machine und Spirit eigentlich keineswegs angemessen sind.
Less trägt seinen Namen in mehrerlei Hinsicht zu Recht: Deathcrash haben an der einen gravierenden Schwäche von Return gearbeitet, dabei aber auch ein bisschen aus den Augen verloren, dessen Stärken in vollem Ausmaß zu entfalten.
Alex Temple komponiert, was das Grammy-prämierte Spektral Quartet mit Zauberstimme Julia Holter umsetzt: modernen, kammermusikalischen Klassizismus mit elaborierter Art-Ader, eine surreale Metarmorphose.
Das (ehemalige) Gaerea-Doppel Guilherme Henriques (guitar, vocals) und Pedro Soares (drums) nimmt mit seinem Zweitwerk Disintegrate Feinjustierungen auf dem 2019 mit Lone vorgestellten Funeral Death Doom vor.
Erst die Zukunft wird freilich zeigen, ob The Valley of Vision noch etwas vage ein neues Kapitel in der Geschichte von Manchester Orchestra zu öffnen beginnt, oder ob wir es mit „nur“ mit einer Übergangs-Übung zwischen den Hauptwerken zu tun haben.










