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Zwölf Klassiker ergeben ein absolut zweckmäßiges Oldschool-Best of, dazu gesellt sich ein zumindest solider neuer Song: Spoon erfüllen sich mit Everything Hits at Once den offenbar schon lange gehegten Traum einer Greatest Hits-Compilation.
Absolutes Pflichtprogramm: Southern Lord Records veröffentlicht in chronologischer Abfolge und drei Tranchen alle fünf Alben des Caspar Brötzmann Massaker - ohne jegliches Bonusmaterial, dafür aber neu remastered.
2015 haben Batushka mit ihrem vor finsteren Blastbeats, griffiger Rock-Breitbeinigkeit und erhebenden Chören jubilierenden (subjektiv auch allgemein dezent überschätzten) Debüt Litourgiya dem orthodoxen Black Metal eine durchaus imposante Würdigung erwiesen, die schließlich sogar bis auf die großen Bühnen vor Behemoth und Bölzer führte.
Joseph Huber aus Milwaukee, Wisconsin richtet seinen im Bluesgrass, Country und Appalachian Folk sozialisierten Americana mit dem überlangen Moondog zur imposanten Dominanzgeste auf.
Nach dem vielversprechend neue Perspektiven aufzeigenden Drittwerk Strange Peace will eigentlich alle (Noiserock-)Welt wissen, wie es mit Metz weitergeht. Die Kanadier nehmen sich jedoch erst einmal die Zeit, mit Automat Material ihrer weniger prominenten Anfänge und Nebenschauplätzen zu versammeln.
Bloc Party haben ein Konzert ihrer Silent Alarm-Jubiläumstour 2018 mitschneiden lassen. Das Ergebnis ist eine keineswegs essentielle, aber überraschend kompetente und leidenschaftliche Reproduktion des heuer bereits unfassbare eineinhalb Dekaden alt werdenden Instant-Klassikers.
Schon mit ihrem triumphal krönenden Kraftakt auf Weeping Choir hat Kristin Hayter dem Musikjahr 2019 ihren Stempel aufgedrückt. Mit welcher Masse und Gravitation sie das dritte LINGUA IGNOTA-Album CALIGULA nun jedoch zu einem Opus Magnum ausdehnt und verdichtet, ist dann schon beachtlich - und bewusst überfordernd.
In den überdimensionalen Fußspuren von The Dillinger Escape Plan können nur wenige potentielle Erbverwalter derart trittsicher bestehen, wie es der transatlantische Zusammenschluss Frontierer tut. Was für eine massive Urgewalt von einer Band sich Pedram Valiani und Chad Kapper da spätestens mit der 2018er-Breitseite Unloved allerdings tatsächlich geschaffen haben, wird jedoch erst live wirklich eindrucksvoll spürbar.
Wer den Witz hinter der Namensgebung der Callous Daoboys (Spoiler) zum Brüllen findet, hat wohl auch gute Chancen, den Humor der siebenköpfigen Band aus Atlanta auf Die on Mars generell zu teilen. Alle anderen können sich zumindest ambivalent am kompetenten, aber vorbildtreuen Metal/Mathcore der Platte aufreiben.
Man findet vielleicht wegen des atemberaubenden Artworks des Mirror Reaper (2017)-Urhebers Mariusz Lewandowski zu Portent - bleiben wird man jedoch wegen der mitunter überwältigendsten Black Metal-Revue des Jahres.








![Frontierer, Bog, Maira [10.07.2019: Venster99, Wien] Frontierer, Bog, Maira [10.07.2019: Venster99, Wien]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2019/07/Frontierer-Live-1-e1562863412156.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)

