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Das Jahr in Platten mit: Black Map

Das Jahr in Platten mit: Black Map

von am 9. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

Man ist eingangs durchaus verleitet zu behaupten: über Black Map zu schreiben, bedeutet irgendwo bis zu einem gewissen Grad auch Dredg, Far und The Trophy Fire erwähnen zu müssen - tatsächlich finden sich auf '..And We Explode' dann auch durchaus zahlreiche Charakteristika der drei anderen Bands von Mark Engles, Chris Robyn und Ben Flanagan. Wie mühelos das dreiköpfige Powerhouse den straighten Gang in Richtung atmosphärischer Alternative Rock, den permanente Flirt mit der bodenständigen Stadiontauglichkeit und den unentwegten Zug zum gehaltvollen Hit zelebriert, das überrascht dann allerdings nicht nur in seiner Konsequenz - sondern funktioniert im Grunde letztendlich auch komplett ohne Erwähnung der prominenten Stammbands.

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Das Jahr in Platten mit: Garish

Das Jahr in Platten mit: Garish

von am 8. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

Vier Jahre nach dem grandiosen Wenn Dir Das Meine Liebe Nicht Beweist machen Garish weiterhin alles richtig: mit 'Trumpf' haben sie dem Indie-Pop einen der schönsten Gefallen 2014 getan und rund um die Ohrwürmer 'Ganz Paris', 'Zweiunddreißig Grad', 'Auf den Dächern' und 'Bring Mich Auf Ideen' schon wieder kein auch nur annähernd schwaches Album zustande gebracht. Dass die darauffolgende Tour zum Triumphzug wurde (wovon man sich auch anhand einer feschen Mini-Live-Doku einen Eindruck verschaffen kann) ist da eigentlich schon ebenso selbstverständlich, wie die geschmackssichere Plattenauswahl der Band für den Heavy Pop Adventskalender 2014.

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Das Jahr in Platten mit: Amen Dunes

Das Jahr in Platten mit: Amen Dunes

von am 7. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

"Im Vergleich zum bisherigen Werk von Amen Dunes findet man hier durchaus strukturierte Stücke, ihre Magie des Flüchtigen haben sie trotzdem nicht verloren." sagt Messer Sänger Hendrik Otremba und trifft den Nagel damit durchaus auf den Punkt. Tatsächlich ist Damon McMahon mithilfe von seinen Bandkollegen Jordi Wheeler, Parker Kindred und zahlreichen Gastmusikern wie Efrim Menuck, Colin Stetson und Elias Bender Rønnenfelt mit 'Love' nicht nur sein bisher bestes Album gelungen, sondern ein unwirklich-schönes, psychedelisch verschwommenes Meisterstück von zeitloser Klasse.

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Interview: Gnarwolves

Interview: Gnarwolves

von am 7. Dezember 2014 in ...in english please!, Interview

Their dynamic style of pop punk combined with fun, oldschool skate punk vibes make Gnarwolves one of the most interesting new bands the UK currently has to offer. On their first headline tour through Europe Thom (Guitar, Vocals) and Charlie (Bass, Vocals) met Heavy Pop at dasBach to talk about their debut album, skateboarding, and why their song 'Smoking Kills' isn’t really about smoking.

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Das Jahr in Platten mit: Goodtime Boys

Das Jahr in Platten mit: Goodtime Boys

von am 6. Dezember 2014 in Adventskalender 2014, Featured

Eine gefühlte Ewigkeit musste man auf das Debütalbum der Goodtime Boys warten. Eine Wartezeit, von der sich letztendlich jede Sekunde gelohnt hat: 'Rain' hält nicht nur alle Versprechungen, die seit 2011 über zahlreiche EPs abgegeben wurden, sondern hebt alle Qualitäten der Band dazu auf das nächste Level. Mit überragenden Songs wie 'Wallflower', 'Life Moves', 'Cloudbursts' oder 'Downpour'; ganz allgemein einem Songwriting, dem es gelingt Aggressivität niemals ohne ein immanentes Gespür für große Melodien auszudrücken; einem raumfüllenden Sound, der sich vom Genre-Einerlei dieser Tage abhebt; und Texten, die unter die Haut gehen. So - im wahrsten Sinne - schön kann Hardcore sein.

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Das Jahr in Platten mit: The Tidal Sleep

Das Jahr in Platten mit: The Tidal Sleep

von am 5. Dezember 2014 in Adventskalender 2014, Featured

The Tidal Sleep haben ihre Aufgaben zwar vor allem bei zeitgenössischen US-Hardcore gemacht, mit 'Vorstellungskraft' aber dennoch vieles davon bereits vorweggenommen, was auch 'Keep You' erst Monate später in ähnlichem Maße erreichen sollte - ohne dabei aber derart radikal mit der eigenen Vergangenheit brechen zu müssen. Auf ihrem zweiten Album rundet das Mannheim/Karlsruhe/Leipzig/München/Berlin-Quintett seinen schwindelfreien Seiltanz zwischen emotionaler Hardcore-Dringlichkeit und erhaben-melodischer Postrock-Schönheit stattdessen so eindrucksvoll wie intensiv ab. Und sehr wahrscheinlich hat es sich nicht so zugetragen, aber die Vorstellung gefällt: Pianos Become the Teeth haben die 36 Minuten dieser Platte gehört und realisiert, dass sie dringend etwas in ihrer bisherigen Gangart ändern müssen - denn makelloser  konnte hiernach eigentlich zwangsläufig keine andere Hardcoreband im Jahr 2014 elegische Schönheit mit kompromissloser Härte verschmelzen.

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Das Jahr in Platten mit: Fjørt

Das Jahr in Platten mit: Fjørt

von am 5. Dezember 2014 in Adventskalender 2014

Was für ein rücksichtsloses Stilamalgam ist bitte gleich der eröffnende Titeltrack geworden? Was für ein gnadenloser Husarenritt das erschlagende 'Schnaiserkitt'? Und wie episch breitet sich alleine der Wellenbrecher 'Valhalla' aus? De facto brauchen Fjørt gerade einmal drei Songs (randalierende Killertracks eigentlich!), um einem die Sprache zu verschlagen - und machen das danach kurzerhand noch weitere sieben Mal. Knappe neun Monate nach dem Release von 'D'Accord' muss man sich dabei immer noch über das wieder einmal so treffsichere Gespür von This Charming Man freuen; von der enormen Leistungsexplosion der Band verblüfft sein, welche man derart explizit trotz der bereits enorm vielversprechenden Vorstellungsrunde 'Demontage‘ nicht zwangsläufig erwarten konnte; und natürlich darüber staunen, dass dieses so massive 37 minütige Sound-Brett tatsächlich nur von einer dreiköpfigen Abrissbirne aus ihren Instrumenten geprügelt wurde.

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Das Jahr in Platten mit: Polkov

Das Jahr in Platten mit: Polkov

von am 4. Dezember 2014 in Adventskalender 2014, Featured

Mit der Single 'Promised Land' haben sich Polkov seit Wochen in den obersten Regionen der heimischen Indie-Charts festgekrallt. Aber an dieser Stelle muss man schon sagen: diese Hit-Funktion hätte praktisch auch nahezu jeder andere Song des selbstbetitelten Debütalbums der Grazer Band übernehmen können. Denn unter dem nostalgischen Ohrwurm spannen Laurenz Jandl und Co. ihren betörenden Sommertraum aus stilvollen Country-Anleihen und großen Folk-Popkniffen grundsätzlich nicht. Bevor aber die nächsten Singles der Band die Hitparaden anschmiegsam umarmen, verrät Jandl im Rahmen des Heavy Pop-Adventskalender noch, welche Platten man abseits von 'Polkov' im Jahr 2014 nicht verpasst haben sollte.

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Das Jahr in Platten mit: KMPFSPRT

Das Jahr in Platten mit: KMPFSPRT

von am 3. Dezember 2014 in Adventskalender 2014, Featured

2014 hätte für KMPFSPRT kaum besser starten können: 'Jugend Mutiert' erfüllte anstandslos die hohen Erwartungshaltungen, die man neben euphorischer Kontertreviews spätestens ab der grandiosen '[amazon_link id="B007VZY31O" target="_blank" ]Das ist doch kein Name für 'ne Band[/amazon_link]'-EP haben musste. Knappe elf Monate später haben all die aufgefahrenen Punkrock-Hits der Platte nichts an ihrer Durchschlagskraft und Dringlichkeit verloren, im Gegenteil. Dass auch 2015 für das Quartett groß losgehen wird, ist da beinahe die zwangsläufige Konsequenz: die gemeinsame Split-Single mit Boysetsfire steht bereits in den Startlöchern, sieht schick aus und ist auch noch für einen guten Zweck! Einstweilen gibt Gitarrist David am dritten Tag des Heavypop Adventskalender allerdings noch ein paar Empfehlungen für 2014 ab.

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Das Jahr in Platten mit: Mile Me Deaf

Das Jahr in Platten mit: Mile Me Deaf

von am 2. Dezember 2014 in Adventskalender 2014, Featured

Der Grund, weswegen 2014 in Wolfgang Möstls umtriebiger Musikgechichte eventuell nur in zweiter Linie als jenes Jahr in Erinnerung bleiben wird, in dem Killed by 9V Batteries zu Grabe getragen wurden, bringt ihm Vergleiche mit den Beatles ein, versteckt sich Sgt. Pepper-getreu hinter einem Konzept voller nerdiger Reminiszenzen und feiert auf dem dazugehörigen Artwork bereits die abwechslungsreiche Party, zu der auch die dahinterliegenden 12 Lo-Fi-Songperlen aufrufen. Fakt ist: Mile Me Deaf waren vermutlich nie besser als auf dem wunderbar unangestrengt ausgeschüttelten Ohrwürmer-Sammelsurium 'Holography'. Fakt ist ebenso: Auch ein Jahr, nachdem er migeholfen hat den Noiserock der Sex Jams auf das nächste Level zu hieven, macht Wolfgang Möstl auf zahlreichen Spielwiesen weiterhin alles richtig. Und Killed by 9V Batteries darf man trotzdem vermissen.

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