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Moonlight Concessions ist im Grunde ein Kristin Hersh-Soloalbum - mit zurückhaltender Unterstützung ihrer Throwing Muses. Ungeachtet dieses leicht zu verzeihenden Etikettenschwindels haben wir es jedoch projektübergreifend mit einem (gar nicht so) heimlichen Karriere-Highlight der 58 jährigen zu tun.
Die slamdancenden Melodic Metalcore-Anachronisten von Balmora fangen sich nach Six Pacts Etched in Blood wieder und bereiten mit einem Prologue auf ihr erstes Studioalbum vor.
„Slow Husky play noir indie rock. (…) Influenced by The Cure, The Smiths, Radiohead, PJ Harvey, and Anna Calvi“ steht in der Bio des jungen Quartetts aus Colchester. Nachzuhören ist dies bisher auf einer einer selbstbetitelten ersten EP.
Rund um ihr Debütalbum Dead Fire hat sich das britische Instrumental-Post Metal-Trio The Grey eine ordentliche Reputation in Szene-Kreisen erspielt. Dieser Status genügt Kodos nun allerdings (leider) nicht mehr.
Womöglich verleihen nur Imperial Triumphant selbst sich im 20. Bandjahr den Goldstar, laden auf ihrem sechsten Studioalbum aber tatsächlich so zugänglich wie nie zuvor zu ihrem Trademark-Sound ein.
Head in the Clouds bricht seine Zelte in Graz ab, verabschiedet sich aber mit einem wahrhaftigen Feuerwerk von einem Konzertabend: Vor (der alle Erwartungen jenseits des eigenen Legenden-Status übertreffenden Guitarmy) pg. 99 geben sich die Hochkaräter die Klinke in die Hand.
Fluisteraars vervollständigen ihr De kronieken van het verdwenen kasteel-EP-Projekt nach dem polarisierend aufgenommenen Manifestaties van de ontworteling mit einem lange auf sich warten gelassen habenden dritten Teil: Grunsfoort.
Als Nachfolger ihres optimistischen Pop-Feuerwerks Jubilee von 2021 hat Michelle Zauner mit For Melancholy Brunettes (& Sad Women) ein Album aufgenommen, das in seiner Unscheinbarkeit erst unterwältigend anmutet - sich letztlich aber (gar nicht so überraschend, natürlich) als Grower erweist.
Rose Elinor Dougall und Graham Coxon bleiben als The Waeve verschieben die Achse aus Produktivität und Formkonstanz ein klein wenig zu ihren Gunsten: Auf das selbstbetitelte Debüt (2023) und City Lights (2024), sowie einem dazugehörigen Sessions-Livealbum vor rund zwei Monaten, folgt nun die EP Eternal.
Die ziemlich fürchterliche Performance von Shaina Shepherd und den als Nudedrangons firmierenden noch lebenden Soundgarden-Mitgliedern stieß auf bestenfalls durchwachsene Reaktionen. New Beginning, die gemeinsame EP der Sängerin mit Schlagzeug-Legende Matt Cameron, ist dagegen kaum der Rede wert.






![pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz] pg. 99, Unable to Fully Embrace this Happiness, Mališa Bahat, Rivers Run Dry [09.04.2025: Postgarage, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/04/IMG_2046.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)



