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Slayer hatten in den sechs Jahren seit 'World Painted Blood' mit starken Turbulenzen zu kämpfen, haben sie doch nach 28 gemeinsamen Jahren nicht nur die Trennung von Produzent Rick Rubin und den Labelwechsel zu Nuclear Blast vollzogen, sondern vor allem auch ihre halbe Stammbesetzung verloren.
Vielleicht ist Frank Carter ein ambivalenter Chaot, vielleicht musste er seinen Kopf erst wieder für intensiven Hardcore Punk freibekommen, vielleicht ist er schlichtweg ein erfolgsgeiler Wendehals. Fakt ist jedoch: auf 'Blossom' tut er in erster Linie endlich wieder das, was er am besten kann.
Wo Dan Andriano bei Alkalino Trio aus der zweiten Reihe kommend insgeheim schon längstens für die Highlightmomente bei den Punkrockern aus Illinois zuständig ist, gelingt ihm auch als Solokünstler nun schon zum zweiten Mal, woran Matt Skiba erst unlängst wieder mit 'Kuts' gescheitert ist: Sich von der übermächtigen Stammband zu emanzipieren.
Das letztjährige 'The Take Off and Landing of Everything' hat Guy Garvey und seine Band zwar bis in die Straßenschluchten von New York geführt, für den nun folgenden Appendix rücken Elbow die Perspektiven allerdings wieder gerade: "All these promises of gold/ But where is my soul/ Overseas in England".
Und plötzlich stand es mit seinem referentiellen Artwork und Titel praktisch aus dem Nichts kommend im Netz, das neunte Studioalbum von Jeff Tweedys Band - zum darüberstreuen sogar als Gratisdownload. Dass Wilco die Möglichkeiten des Web 2.0 ausgerechnet mit einem anachronistischen Rockalbum nutzen, ist durchaus stimmig: Eine weniger unmittelbare Veröffentlichung hätte dem ruppigen, ungeschliffenen Charakter von 'Star Wars' kaum entsprochen.
Mit der strammen Produktion von Adrian Utley und (bezeichnenderweise!) ausgerechnet PJ Harvey-Intimus Rob Ellis im Rücken findet deren prolongierte Nachfolgerin Mackenzie Scott mehr Selbstvertrauen im Auftreten, eine straightere Ruppigkeit und letztendlich vor allem mehr 90s-affinen Rock in ihren dunklen Singer-Songwriter-Schönheiten.
Die versammelten 54 Minuten auf 'Hell or Highwater' werden bis auf weiteres freilich nichts daran ändern, dass man mit dem mittlerweile 54 Jährigen zuallererst Charaktere wie Fox Mulder, Agent Bryson oder Hank Moody verbindet, bevor man an den Songwriter David Duchovny denkt. Dennoch: Dieses Debütalbum ist ein erstaunlich solide abgehangenes Stück Middle-of-the-Road-Rock über den Erwartungen geworden!
Gallows werden sich giften, dass sie die Option auf das obligatorische selbstbetitelte Album bereits 2011 bei Wade MacNeils Einstand gezogen haben, klingt die britische-kanadische Arbeitsgemeinschaft doch erst mit 'Desolation Sounds' tatsächlich wie eine Band, die sich vom Ballast der vergangenheit freigeschwommen und ihre Identität gefunden hat.
Sufjan Stevens befreit sich vom wenig schmeichelhaften Elektro-Brimborium von 'The Age of Adz' und entblößt sein betörendes Singer-Songwriter-
With Black Map, Mark Engels rediscoverd his joy in pure rock – as much is clear on every second of '…And We Explode': snappy riffs, a tightly fitting groove, and theoretically always in spitting direction of bombast.










