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Die stille Zeit des Jahres ist praktisch vorbei - also gilt es nun, nochmal ganz objektiv auf die 50 besten Alben von 2025 zurückzublicken, während schon die ersten vielversprechenden Platten von 2026 auf dem Radar aufgetaucht sind. Den Anfang machen die Plätze 50 bis 41.
Optional auch als Konzertfilm von Fernando Frías de la Parra erhältlich, ist Memento Mori: Mexico City ein Zusammenschnitt dreier Shows im Foro Sol Stadium, die Depeche Mode im September 2023 auf der Tour zu ihrem rundum tollen 15. Album gespielt haben.
Die vielerorts als Farewell gedeutete erste Tour seit sieben Jahren ist ein triumphales Comeback, auch am ersten Tag der vier Berlin-Konzerten: Radiohead frischen die Erinnerung daran auf, dass sie immer noch die beste Band der Welt sind.
Everything May Soon be Goon: In den zehn Jahren seit seinem vielerorts als veritablen Klassiker betrachteten Debüt war Tobias Jesse Jr. als ausgezeichneter Songwriter hinter dem Rampenlicht allgegenwärtig. Für Shine, sein nicht mehr für möglich gehaltenes zweites Soloalbum, hat er (ungeachtet des wohl größten Jumpscare-Terrors 2025) jedoch ein paar der vermeintlich eher langweiligeren Kompositionen auch für sich selbst aufgespart.
Was nicht nur durch den Fokus auf die ein enormes Tempo vorlegenden The Smile bis vor kurzem noch wie reines Wunschdenken anmutete, zumal die ersten Gerüchte über eine potentielle Comeback-Tour doch haltlos zu verblassen schienen, ist nach einem frustrierenden Ticketkauf-Szenarium im Oktober plötzlich doch Wirklichkeit geworden: Erstmals seit 7 Jahren stehen Radiohead wieder auf der Bühne.
Neben einer weiteren Archivsichtung hat Emil Amos auch Zeit für ein weiteres - nach eigener Zählweise abseits des Bandcamp-Kataloges bereits siebzehntes - reguläres Holy Sons-Album gefunden: Puritan Themes.
Surprise Surprise ist die dritte von drei für 2025 angekündigten Standalone-Singles, die das Alkaline Trio mit ihrem neuen Drummer Atom Willard und Produzent Travis Barker aufgenommen hat - auf einem Album wäre es ein kontemplativer beschwörender Ausgleich zur noch direkteren Art von Oblivion und Bleeding Out.
Live at Paul's Boutique Record Store war offiziell eine Live-Platte, [Angry Noises] - „Recorded live in Music Hub Katowice, April 7th, 2025“ - ist nun ein Vertreter des regulären Studioalbum-Kanons von Ciśnienie.
Say Anything-Selbstdarsteller Max Bemis covert auf ...Is Sleazy The Strokes, Yeah Yeah Yeahs und das Animal Collective. Was selbst der Deckmantel der Satire nicht entschuldigen kann.
Warum Atticus Ross und Trent Reznor den Original Motion Picture Soundtrack für Tron: Ares im Gegensatz zu ihren bisherigen gemeinsamen Score-Arbeiten unter dem Banner der Nine Inch Nails laufen lassen, bleibt nach 67 Minuten ein (wenig schmeichelhaftes) Mysterium.



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