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Mint Field vertiefen nach dem Debütalbum Pasar de las Luces von 2018 auf Sentimiento Mundial ihre Odyssee durch die Weiten eines leicht psychedelischen Amalgams aus Dreampop- und Shoegaze-Konturen, stoßen dabei aber immer noch an ihre Grenzen.
Als (zumindest ursprünglich so gedachte) Coping Mechanisms einer gescheiterten Beziehung kann die dienstleistende Liedermacherin Tayla Parx auf ihrem zweiten Studioalbum zwischen Zeitgeist-R&B und Dance Pop diesmal zu wenig Relevanz als Performerin entwickeln.
Adam Granduciel visiert bereits vage das fünfte Studioalbum von The War on Drugs an, schiebt vorerst allerdings noch ein aus verschiedenen Quellen zusammengetragenes, im besten Sinne überraschungsresistentes Tourdokument ein: Live Drugs.
Für alle, denen das öde War Music zu aufregend und aggressiv war, drosseln Refused ihren Hardcore auf der Interim-EP The Malignant Fire im einen Schatten vorauswerfenden Windschatten der Rolle als Samurai noch eine Spur handzahmer.
„Let's raisе some wonderful, beautiful hеll“ skandieren War on Woman auf ihrem dritten Studioalbum Wonderful Hell, liefern zu ihren meist starken und wichtigen Texten aber den Sturm im von Propagandhi und Petrol Girls aufgefüllten Wasserglas.
Eine Band steht hier ein Jahr nach ihrem dritten Studioalbum vor dem Durchbruch in die erste Liga: Jeremy Bolm hyped nicht ohne Grund seit Monaten auf das Soul Glo-Kurzformat Songs to Yeet at the Sun hin.
Daniel Lopatin erträumt sich mit Magic Oneohtrix Point Never seine eigene Radiostation als Referenz als den Softrocksender Magic 106.7, nutzt aber vor allem die Beziehungen von Uncut Gems, um seine Trademarks weiterzuentwickeln.
Laientheater und Satire, jenseits der Christian Fitness-Perspektive und konventioneller Schemen: Andy Falkous zerrt Ian Brown nach Granny Killaz und Pig Pharma in We the Sheeple kurzerhand vor ein abstruses Gericht, Monty Python lässt grüßen.
Adrianne Lenker bleibt mit Songs + Instrumentals nach dem endgültigen Durchbruch ihrer Band Big Thief im vergangenen Jahr mit dem grandiosen Doppel aus U.F.O.F. und Two Hands auch auf Solopfaden unkonventionellen Veröffentlichungenspraktiken treu.
Zu den 2020 im medialen Fokus wie selten zuvor stehenden sozialpolitischen Situation in den USA rund um Black Lives Matter und gravierende Polizeigewalt wollte Tyler Childers nicht schweigen - und hat mit dem Überraschungsmoment Long Violent History ein weitestgehend rein instrumental gehaltenes Statement aufgenommen.










