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Hinter der erstaunlich bekömmlichen Zugänglichkeit von Odd Love lauern also (erfreulicherweise) doch noch Abgründe, wie das resteverwertende Doppel auf No Love beweist. Louis Jucker holt angesichts der Veröffentlichung von Nightshifter und Homeworking Patriarch jedoch erst einmal weit aus, um über den aktuellen Status Quo seiner Band Coilguns zu reflektieren.
Pain to Power, das lange hinausgezögerte Debütalbum von Maruja, ist nicht das erhoffte Meisterwerk geworden. Aber als verlängerter Arm der vorausgeschickten EPs sind die aufgefahrenen 51 Minuten definitiv alles und sogar noch mehr, als Knocknarea (2023), Connla'
Ein brachialer Reality Check mit düsteren Ausschten und guten Nachrichten: Auch mit ein paar neuen Faktoren in der bewährten Formel verschieben sich die Grenzen des Conan‘schen Hohheitsgebietes durch Violence Dimension kaum.
In den empfundenen Fußstapfen von Brain Thrust Mastery haben We Are Scientist mit dem geradezu konzeptuell anmutenden Qualifying Miles ihr ziemlich sicher bestes Album seit With Love and Squalor aufgenommen.
Dass Slow Crush Fans von Slowdive sind, und im Windschatten von Whirr und Nothing schon zwei tolle Alben veröffentlicht haben, hört man Thirst an - mehr noch aber, dass die Belgier mittlerweile auf Pure Noise Records veröffentlichen und mit den Deftones als Leitbild neben Fleshwater bestehen wollen.
Nachdem er den Gridlink-Wurzeln ein nahezu perfektes Update verpasst hat und mit Barren Path demnächst das Erbe von Coronet Juniper (2023) antreten wird, findet Takafumi Matsubara noch die Zeit, um mit Birth and Loss die Grenzen des progressiven Grind auszutesten.
Idles haben Darren Aronofsky bei Jimmy Fallon kennengelernt und für dessen Thriller Caught Stealing den von Rob Simonsen komponierten Score eingespielt - inklusive fünf vollwertiger eigener neuer Soundtrack-Nummern.
Das grotesk schlechte Hooked on a Feeling-Cover und eine Handvoll medioker wirkender Vorabsingles haben einen uninspirierten Schnellschuss befürchten lassen. Tatsächlich funktioniert The Hives Forever Forever The Hives als Ganzes aber nun überraschend stimmig.
Ein regelrecht beschaulicher Österreich-Stopp nach 45.000 Menschen in London: Fontaines D.C. sind dank des breitenwirksamen Romance weit über den Hipster-Konsens hinausgewachsen und füllen die Freilufthalle B der Messe Graz mit einem heterogenen, begeisterungsfähigen Publikum.
Bevor das verdammt solide Private Music nicht nur den unrühmlichen Abschied von Sergio Vega und die Rückkehr zu Produzent Nick Raskulinecz markieren, sondern auch die längste Pause zwischen zwei Alben der Deftones beenden wird, bleibt noch Zeit, um im Rahmen der hiesigen Diskografie-Rankings einen Blick zurück, auf eine der makellosesten Karrieren des Alternative Metal, zu werfen.









![Fontaines D.C., Sprints, Leftovers [23.08.2025: Freilufthalle B, Graz] Fontaines D.C., Sprints, Leftovers [23.08.2025: Freilufthalle B, Graz]](https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2025/08/IMG_6386.jpg?resize=205%2C205&ssl=1)
